Freitag, Oktober 29, 2004

"Piratensender des Internets"

nannte der Tagesspiegel Blogs, als er sich vor einiger Zeit des Themas annahm.
Online-Tagebücher gibt es seit der Entstehung des Internets und mit einer
geschätzten Anzahl von über drei Millionen haben sich Blogs in den USA längst
als wichtiger Faktor der politischen Kommunikation etabliert.
So wird über die maßgeblichen Beiträge von Blogs bei der Enthüllung vergangener Skandale, oder deren Einfluss auf den Wahlkampf berichtet. Allerdings wird auch die andere Seite der Medaille beleuchtet:
Allzu häufig stecken hinter Blogs gescheiterte Journalisten, die gern auf die
inhaltlichen und ethischen Regeln des Berufs, nicht aber auf die Aufmerksamkeit
verzichten möchten.
Von gescheiterten, durch ihr Blog procrastinierenden Juristen liest man allerdings nichts.

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