Mittwoch, Januar 05, 2005

Kalifornien: Datenbanken für Sexualstraftäter

Man hat schon öfters davon gehört: In einigen US- Staaten existieren im Netz, organisiert von den Justizministerien, für jedermann zugängliche Datenbanken, in denen Sexualstraftäter recherchiert werden können. Bei uns eher schwer vorstellbar. Die tatsächliche Gestaltung der Datenbanken ist aus deutscher Sicht jedoch vollends unglaublich: Die Suchergebnisse werden mit Foto, vollständigem Namen, Anzahl und Art der Straftaten, sowie Adresse und sogar mit Anfahrtskarte veröffentlicht.
Die Zeit bittet ihre Leser unter der Rubrik "Voting", etwas weiter unten auf der Hauptseite um eine verfassungsrechtliche Einschätzung nach dem multiple choice Verfahren unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte der Täter. Der Ausgang der Umfrage ist wohl relativ klar, interessant wäre es allerdings die Verschiebung des Ergebnisses kurz nach einem "prominenten" Missbrauchsfall zu beobachten.

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