Mittwoch, August 10, 2005

Kinder kosten Geld

Rund 1100 Euro monatlich kostete der Besuch des 16-jährigen Jugendlichen auf einer Privatschule. Ein Gutachter hatte der geschiedenen Mutter dazu geraten, den Sohn dorthin zu schicken. Der Vater wollte sich nicht an den Kosten beteiligen: So ein teurer Schulbesuch sei überflüssig, der Junge könne auch eine öffentliche Schule besuchen.
Der 16-Jährige reichte daraufhin eine Zahlungsklage gegen seinen Vater ein, der das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz stattgab: Der Vater könne sich nicht mit dem Argument wehren, der Besuch der Privatschule sei unnötig. Diese Entscheidung stehe allein dem sorgeberechtigten Elternteil zu. Ein Mitspracherecht habe er daher nur im Fall der gemeinsamen elterlichen Sorge, heißt es in dem Urteil (Aktenzeichen 11 UF 27/04).

Was passiert wohl, wenn der sorgeberechtigte Elternteil meint, dass eine Weltreise gut sei, um den Horizont des Sprößlings zu erweitern? Mehr hier

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