Freitag, August 12, 2005

Lichtblick im Paragrafen-Dschungel

Mit einem ungewöhnlichen Unternehmerpreis will die Berliner
Werner-Bonhoff-Stiftung die Debatte um Entbürokratisierung voranbringen. Die
Stiftung will die stolze Summe von 100000 Euro an ein Unternehmen auszahlen, das „eklatante Fälle von Überregulierung erfolgreich gemeistert und bürokratische
Hemmnisse einfallsreich legal überwunden hat“, heißt es in der Ausschreibung.
Vor allem neu gegründete Firmen will die Stiftung damit in der Aufbauphase
unterstützen.
Mit von der Partie im Kuratorium der Stiftung ist natürlich der Berliner Vorzeige-Unternehmer Peter Dussmann, der sich bereits seit Jahren mit allen Tricks und Kniffen gegen das Ladenschlussgesetz zur Wehr setzt und dessen Kulturkaufhaus täglich bis 22.00h geöffnet hat. Bedient wird man ab 20.00h allerdings "nur" noch von leitenden Angestellten mit Prokura.

Mehr zu dem Preis im Tagesspiegel.

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