Samstag, September 10, 2005

Zu spät wird teuer

Der Generalanwalt am EuGH ist der Ansicht, dass die EU-weite Regelung von Schadensersatzansprüchen (261/2004/EG) bei Flugverspätungen rechtmäßig sei.
Entsprechend ist der Schlussantrag im Vorlageverfahren (Az.: C-344/04) des britischen High Court of Justice abgefasst.
In dem englischen Rechtsstreit klagen die IATA und - wenig überraschend - die Vereinigung der Low-Fare-Airlines.
Insbesondere deren Diskriminierungsvorwurf hat der Generalanwalt zurückgewiesen: Es werde nicht zwischen verschiedenen Geschäftsmodellen für Airlines differenziert; die Wahl des jeweiligen Geschäftsmodells stehe jeder Airline frei.
Auch einen Verstoß gegen das Montréal-Abkommen hat der Generalanwalt nicht erkannt; die Regelung trete nur ergänzend neben das Abkommen.
beck.de berichtet.

Hat eigentlich irgendjemand mal bei einer Flugverspätung Geldersatz bekommen? Nach erbitterten Verhandlungen hab ich mal 'nen Kaffeegutschein bekommen...

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