Samstag, November 19, 2005

error 404 in der Zulässigkeitsprüfung

Weil Jura dann letztlich wohl doch nur eine Naturwissenschaft ist, kann man wohl auch die Leistungen endlich standardisiert bewerten. Die weltgrößte Individualistenschmiede BLS hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar und juris, auch für zeitgemäße Aufbereitung von Inhalten zu recht berühmt, eine Trainingssoftware entwickelt, die auch Klausuren korrigiert.

Nun fragt man sich, wo überhaupt die Realisierungsprobleme sind, kann es doch so schwer nicht sein, einen Text am Rand mehr oder weniger regelmäßig mit Häkchen zu versehen und einen Votumstextbaustein ("viel zu oberflächlich; die Zulässigkeitsprüfung lässt zu wünschen übrig") dahinterzustellen.
Aber die Software soll auch des Studiosus' Elaborate als solche nachvollziehen und erkennen und, wie der Spiegel weiß, auch mal etwas mäkelig werden:
Studenten sehen passende Schaubilder und hören dazu hilfreiche Erläuterungen - oder auch schon mal den folgenden Hinweis: "Dieser Fehler ist Ihnen vor vier Tagen schon einmal unterlaufen, obwohl Sie die zugehörigen Informationen bereits gehört und offensichtlich auch verstanden hatten."
Wer selbst einmal Klausuren korrigiert hat, fragt sich angesichts der gravierenden stilistischen Unterschiede, wie das funktionieren soll. Offenbar liegt eine eigene Sprache zugrunde ("anstelle juristischer Prosa"), die die Gedankengänge standardisiert wiedergeben lässt und entsprechend einfacher abzugleichen ist.
Ein eingehender Test von Take Law war von hier aus nicht möglich, weil - welch Ironie - das flash sich nicht an die gängigen Standards hält und wohl nur für Internet Explorer und XP optimiert ist. Wer mag, kann es selbst versuchen und hier berichten.

Ob es klug ist, Juristen nun auch noch das allgemeinverständliche Schreiben ("Prosa") abzutrainieren, sei dahingestellt. Man kann ja dann eine Übersetzungssoftware entwickeln, die die Subsumtionsmaschine wieder für seine Mitmenschen kommunikabel macht.

Kommentare:

rozzenplozz hat gesagt…

hm. wieder ein qualifizierter beitrag, wie man ihn von jurabilis kennt und liebt.

der seitenhieb "weltgrößte individualistenschmiede" bedarf an und für sich keiner erörterung. trotzdem sei kurz die frage gestellt, in welchem zusammenhang derselbe zum beitrag steht. zwar wird der zusammenhang zur konservativ-innovationsfeindlichen grundstimmung des blogs einmal mehr deutlich. darüber hinaus bitte ich aber, mir zu erklären, was es mit "weltgrößter" auf sich hat und inwiefern die bls eine individualistenschmiede sein soll. danke.

der autor versucht wenigstens (wohl unfreiwillig), die these zu widerlegen, dass nur an der bls indiviualisten ausgebildet würden und outet sich als nicht-IE-benutzer. wie überaus fortschrittlich und individualistisch. zum fortschrittlichen individualismus gehört aber auch, dass man, wenn man sich neuer, besserer technik bedienen will, dazu auch in der lage ist. erstaunt hat mich nämlich schon, dass die TakeLaw seite in meinem Firefox browser anstandslos funktioniert.

nur ganz am rande möchte ich meiner verwunderung ausdruck verleihen über die offensichtlich fehlenden journalistischen qualitäten von michael matthies: das gilt sowohl für ein einigermaßen fundiertes verständnis von TakeLaw, das gerade nicht zum abtrainieren allgemeinverständlichen schreibens dienen soll, als auch die generelle frage, ob man, wenn man nicht mal eine internetseite aufrufen kann, nicht einfach die fresse halten sollte. jedenfalls gilt es jedoch, nicht altkluge ("wer selbst einmal klausuren korrigiert hat") pseudoweisheiten über ein medium zu publizieren, das man selbst nicht ansatzweise beherrscht.

in diesem sinne plädiere ich für ein schreibverbot zu lasten des autors michael matthies auf jurabilis.de: nicht zuletzt dieser artikel beweist, dass von ihm eine steigerung des niveaus nicht zu erwarten ist, von dem letzten artikel (bafög) einmal ganz abgesehen.

zu mehr hasstiraden fehlt mir momentan die lust.

Anonym hat gesagt…

Wirklich erstaunlich ist, dass er nicht auf die Tatsache eingeht, dass es sich bei der Hochschule Wismar um eine FACHHOCHSCHULE handelt (und den dortigen Studiengang Wirtschaftsrecht).

E.K.

rozzenplozz hat gesagt…

@ 2: das ist nur ein weiterer beleg für das fehlende journalistische know how des autors in form mangelnder fähigkeit oder willigkeit zur recherche.

Anonym hat gesagt…

Für alle BLS-Fans:

Schaut euch das Titelthema der neuen Azur an.

MfG

Uwe hat gesagt…

@ rozzenplozz

Immerhin sind die journalistischen Qualitäten von Michael so gut, daß er den Kern seiner Kritik so klar umreißt, daß Du schnurgerade auf ihn zulaufen und ihm dann mit knapper Not ausweichen kannst:

"das gilt sowohl für ein einigermaßen fundiertes verständnis von TakeLaw, das gerade nicht zum abtrainieren allgemeinverständlichen schreibens dienen soll"

Da hast Du den Knackpunkt derselbst. Es wird hier der Eindruck erweckt, ein Rechner könne ganz ohne menschlichen Eingriff eine Ausarbeitung überprüfen und bewerten, dies zudem für einen ganzen Kurs mit Fehler-Hitlisten und allem pipapo.

Wie soll das funktionieren?

Da Du ja über ein einigermaßen fundiertes Verständnis von TakeLaw verfügst, kannst Du ja sicherlich erklären, warum ich da einem Irrtum unterliege, wenn ich sage, daß ich das technisch für nicht realisierbar halte.

Und die Antwort darauf würde sicherlich nicht nur mich interessieren.

Anonym hat gesagt…

Uwe, bist Du nicht in der Lage Dir ein eigenes Bild zu verschaffen ? Ich dachte immer, sowas lernt man an der Uni und u.a. dadurch seid Ihr die Übermenschen (im Vergleich zum FHler).

@rozzenplozz:
Hast Du auf jurabilis etwas anderes erwartet ?

E.K.

rozzenplozz hat gesagt…

@E.K.: natürlich ist die seite hier kein originärer hort der hohen schreibkunst. dennoch schafft gerade m.m. es immer wieder, alle erwartungen zu unterbieten.

@Uwe: ok, man hat es nun geschafft, mir zu vermitteln, dass man die idee TakeLaw für schwachsinn hält.
damit ist lediglich meine erste these von der innovationsfeindlichkeit in form von fundamentalopposition gegen alles, was nicht ins tradierte weltbild passt - sprich bachelor, diplom, private hochschule, etc. - bewiesen.
offenbar hast du aber meinen hauptkritikpunkt nicht erfasst (asche auf mein journalistisch unbelecktes haupt): der gute m.m. hat sich - offenbar ebenso wenig wie du - mit dem ganzen nicht im geringsten auseinandergesetzt und glaubt nun, hier sein halbwissen dem vermeintlich noch dümmeren publikum preisgeben zu müssen.
mein fundiertes verständnis von TakeLaw hier abzuladen, würde die seite nur unnötig aufwerten, weshalb ich insoweit auf www.take-law.de, stichwort "projektidee" verweise, wo - soweit ich das beurteilen kann - auch für nicht-privathochschulstudenten nachvollziehbares zum thema erläutert wird. grundvoraussetzung ist freilich die fähigkeit zur bedienung eines web-browsers, die anscheinend weniger weit verbreitet ist als gedacht.

Uwe hat gesagt…

E. K.

"Uwe, bist Du nicht in der Lage Dir ein eigenes Bild zu verschaffen ?"

Dieses Bild ist, daß es eine Software mit den angepriesenen Funktionen schon aus technischen Gründen gar nicht geben kann.

Der Kollege da oben mag mich wie gesagt widerlegen, wenn ich mich dabei täuschen sollte.

Was auch immer das nun wieder mit BLS, FH oder sonstigen Themen zu tun haben soll.

"Ich dachte immer, sowas lernt man an der Uni und u.a. dadurch seid Ihr die Übermenschen (im Vergleich zum FHler)."

Du magst mir sicherlich gerne zeigen, wo ich mich abwertend über die Qualifikationen von FH-Absolventen geäußert habe.

rozzenplozz hat gesagt…

im übrigen verweise ich auf die autoren-seite, die klarstellt, dass an dem projekt nicht nur dumme privat- oder fachhochschul-angestellte beteiligt sind, die dem gemeinen rechtsreferendar naturgemäß unterlegen sind und deshalb die technische realisierbarkeit einer computergestützten korrektur ohnehin nicht beurteilen können.

ich wiederhole mich nur ungern, aber nochmal: die tatsache, dass man es in seinem leben geschafft hat, ein juristisches staatsexamen ziemlich gut zu bestehen und auch noch einen berg klausuren so korrigieren kann, dass nicht jeder zweite remonstriert, berechtigt noch nicht dazu, allerorts zu behaupten, man habe die weisheit mit löffeln gefressen.

wie heißt die rubrik auf uwes seite so schön: "meine tropfen!!"

Oliver J. hat gesagt…

Ich lese hier immer was von journalistischer (In-)Kompetenz und dergleichen. Soweit ich weis, ist das hier ein privates Weblog. Im Rahmen der gesetzlichen Grenzen (und daß die überschritten worden sind, will ja wohl niemand behaupten) können die Autoren hier schreiben, was sie wollen.

Ich jedenfalls bin von den "pro-TakeLaw"-Argumentatoren bisher noch nicht überzeugt worden.

Anonym hat gesagt…

Die Kommentare eignen sich für einen erweiterten Kommentar auf weiteren Weblogs, aber da man den Eintrag dann verlinken müsste, würde man ihn erneut unnötig aufwerten.

Was es mit der BLS zu tun hat? Das steht doch im Eintrag.

rozzenplozz hat gesagt…

da ham wirs ja:

falls jemand den beweis für die schädliche wirkung schlecht recherchierter blog-laberei gesucht hat, muss er gar keine kommunikationswissenschaftlichen forschungen mehr anstellen, ein blick in oliver j's kommentar spricht bände.

ja, ich weiß, das ist dann auch wieder unwissenschaftlich.

oliver, wenn ich kurz zu deinem eintrag stellung nehmen darf:
[Exkurs ins Medienrecht]- du weißt das richtig, dass jeder das schreiben darf, was er will und dass private webloganbieter nicht an journalistische sorgfaltspflichten gebunden sind. testfrage: sind nicht-private anbieter an journalistische sorgfaltspflichten gebunden? hm, da is ne promotion drin: "regulierung von weblogs"[/Exkurs ins Medienrecht]
- nein, ich habe nicht behauptet, michael matthies dürfe keinen mist schreiben. was ich mir gewünscht habe: er möge doch keinen mist mehr schreiben oder sich zumindest vorher informieren. die fehlende information im vorfeld auch noch so disqualifizierend zur schau zu stellen, ist jedoch nicht zu entschuldigen und deshalb appelliere ich an den rest der jurabilis-"redaktion" [Achtung, kein weiterer Exkurs ins Medienrecht], ihn zur vernunft zu ermahnen oder nicht mehr schreiben zu lassen.
- es war und ist nicht mein ziel, irgendwen von den vorzügen des TakeLaw-programms zu überzeugen, ich wollte und will das ganze nur nach unsäglichen unqualifizierten beiträgen wieder ins rechte licht rücken.

Oliver J. hat gesagt…

Tja, wenn man etwas neues etablieren möchte, muss man damit rechnen, dass es Kritiker mit einer gewissen Lobby gibt, die auch gelesen wird. Mit netiquettwidrigen Einträgen redet man ein Produkt nicht schön. Guten Abend.

rozzenplozz hat gesagt…

oh. die netiquette. jetzt wird's aber ganz spannend.

btw.: noch ein kleines netiquettewidriges schmankerl:

suchergebnisse von google für
"netiquett": ungefähr 677

für "netiquette": ungefähr 3.410.000

vor dem lesen der jurabilis- (hat eigentlich mal jemand die positiven kommentare auf jurabilis gezählt?) und ruhrstadtlobby fürchtet man sich im übrigen seitens der entwickler von TakeLaw so sehr, dass man mich zum zwecke des schönredens schlechter produkte von den zwängen der netiquette befreit hat. das kam von ganz oben!

ebenfalls schönen abend.

Uwe hat gesagt…

@ rozzenplozz:

"ok, man hat es nun geschafft, mir zu vermitteln, dass man die idee TakeLaw für schwachsinn hält."

Lern lesen.

Die Frage ist: Wie soll das ganze technisch funktionieren?

Zur Sinnhaftigkeit eines solchen Projekts kann ich nur sagen: Selbst wenn TakeLaw nicht alle Versprechungen hält, kann es ja trotzdem noch brauchbar sein. Nur eben nicht auf die Weise, wie man es jetzt erzählt. Aber das sind eben zwei paar Stiefel.

"der gute m.m. hat sich - offenbar ebenso wenig wie du - mit dem ganzen nicht im geringsten auseinandergesetzt"

Woher willst Du das wissen?

Michael und ich ziehen - wie gesagt - die technische Realisierbarkeit eines solchen Vorhabens in Zweifel, wie es im UniSpiegel und auch auf der Homepage von TakeLaw selbst angepriesen wird. Und zwar, weil wir beide schon Klausuren gelesen und bewertet haben und darum eine recht genaue Vorstellung davon haben, welche Anforderungen an eine entsprechende Software zu stellen wären, wenn sie diese Aufgabe auf sich gestellt ebensogut bewältigen können sollte. Und wenn Du diese Arbeit noch nie gemacht hast, dann fehlt Dir ganz einfach der Hintergrund, um die diesbezügliche Kompetenz anderer beurteilen zu können. Das muß man einfach mal so deutlich sagen, und zwar nicht als Vorwurf, sondern als schlichte Feststellung. Das magst Du als altkluges Gerede irgendwelcher neunmalkluger Referendare abtun, aber dadurch wird es nicht automatisch falsch.

"mein fundiertes verständnis von TakeLaw hier abzuladen, würde die seite nur unnötig aufwerten,"

Ja, mein Fritz.

"grundvoraussetzung ist freilich die fähigkeit zur bedienung eines web-browsers"

Auch dazu gäbe es einiges zu sagen: Findest Du etwa die Navigation auf der Homepage benutzerfreundlich? Flash mag ja noch angehen, aber kein Mausrad, relative kleine Textflächen, winzige Schaltflächen zum Scrollen der Texte. Wieso außerdem sollte ich beim Firefox den AdBlock rausnehmen, um überhaupt darauf zu können? Das ist nun wirklich nicht benutzerfreundlich, zumal es sich da um ein weit verbreitetes Tool handelt.

Uwe hat gesagt…

@ anonymous:

"Was es mit der BLS zu tun hat? Das steht doch im Eintrag."

Nein. Die Frage ist: Haben wir hier ein Produkt, das hält was es verspricht und kann es das überhaupt?

Für eine Antwort darauf ist es gerade egal, wer denn nun hinter dem Projekt steht.

@ rozzenplozz:

"ich wollte und will das ganze nur nach unsäglichen unqualifizierten beiträgen wieder ins rechte licht rücken."

Verstehe. :-D Du wolltest nur mit vermeintlich gleicher Münze zurückzahlen.

"im übrigen verweise ich auf die autoren-seite, die klarstellt, dass an dem projekt nicht nur dumme privat- oder fachhochschul-angestellte beteiligt sind,"

Du drischst hier fortwährend auf einen Strohmann ein.

"die tatsache, dass man es in seinem leben geschafft hat, ein juristisches staatsexamen ziemlich gut zu bestehen und auch noch einen berg klausuren so korrigieren kann, dass nicht jeder zweite remonstriert, berechtigt noch nicht dazu, allerorts zu behaupten, man habe die weisheit mit löffeln gefressen."

Selbstverständlich. Und genau deshalb stelle ich ja auch nicht solche Behauptungen, zumal Du hier ja schon für "Weisheit mit Löffel"-Ressort zuständig bist.

Wenn es auch in Deinem Fall eher ein Schaumlöffel gewesen zu sein scheint.

Anonym hat gesagt…

"Weil Jura dann letztlich wohl doch nur eine Naturwissenschaft ist, ..."

Ein bemerkenswerter Satz. Den letzten Nobelpreis für Jura muss ich irgendwie verpaßt haben. Mir fällt daher leider auch kein Jurist von Weltgeltung ein, während mir ohne allzu große Anstrengung Namen wie Röntgen, Lorentz, Becquerel, van der Waals, Planck, Liebig, Nernst, Haber, Einstein, Hahn, Pauling, Compton, Curie, Bohr, Fermi, Rutherford, Tscherenkow, Mößbauer, von Klitzing einfallen. Kann der Verfasser der Zeilen, der wohl annimmt, Jura wäre Naturwissenschaften überlegen, jetzt aber nur noch (!) wie eine solche zu betrachten, einmal erläutern, welche wissenschaftlichen Leistungen der Juristerei sich mit denen in Biologie, Chemie, Physik messen können bzw. diese sogar übertreffen?

rozzenplozz hat gesagt…

@Uwe: der "strohmann", auf den ich eindresche, bist offensichtlich nicht du (ich warte noch, dass m.m., der meinen das ganze durch seinen wertvollen beitrag angezettelt hat, sich dazu sich hier äußert). trotzdem hast du es geschafft, die "diskussion" nun doch auf die ebene schlaue klausuren korrigierende referendare vs. dumme unerfahrene studenten herunterzubrechen. schade. dabei war doch mein verweis auf die autorenseite so leicht verständlich. trotzdem noch mal zum mitschreiben: TakeLaw wurde nicht von dummen weisheits-rozzlöffeln wie mir, sondern von mehr oder weniger erfahrenen hochschul-lehrenden entwickelt. deshalb werde ich es auch nicht mehr weiter verteidigen.

und damit du nicht länger beleidigt bist: nein, uwe, du hast hier und anderswo nie behauptet, ein programm sei schon deshalb schlecht, weil die bls oder eine FH oder sonst eine minderwertige einrichtung daran beteiligt wäre.

schließlich: schaumlöffel? das muss man noch einmal näher erklären.

Jhannes hat gesagt…

Schade, ein paar Einträge weiter oben wurde auf den unsäglichen Einstieg wohl nur eine Naturwissenschaft schon hingewiesen. Da kann ich meiner Wut über soviel ungerechtfertigte Blasiertheit gar nicht mehr richtig Ausdruck verleihen.

Zum Thema BLS ist von meinen Vorrednern schon alles Wesentliche gesagt worden. Ich verstehe nicht, wie man bei einer Reihe legitimer Kritikpunkte, auf die man nach 20 Minuten Informieren und fünf Minuten Nachdenken gut kommen kann, ausgerechnet zu dem Label "weltgrößte Individualistenschmiede" greifen muss, um der Institution eins reinzuwürgen.

Uwe: ...Dieses Bild ist, daß es eine Software mit den angepriesenen Funktionen schon aus technischen Gründen gar nicht geben kann... Die Geschichte ist voll von Leuten, die ausführlich begründet haben (oder, in Deinem Fall: auch nicht), warum irgendwas aus technischen Gründen nicht gehen kann. Die wenigsten haben Recht behalten.

Im Übrigen: Wie kann man Innovationen - oder meinetwegen auch nur Innovationsversuchen - nur so abgeneigt sein? Spannender als der 17. Definitionsversuch des strafrechtlichen Vermögensbegriffes ist TakeLaw allemal.


Bye,
Johannes