Dienstag, Januar 10, 2006

Juristen: Wohin nach dem Studium?

115.000 Jurastudenten gibt es in Deutschland. Rund 10.000 Absolventen mit zweitem Staatsexamen suchen jährlich nach einem Job. Bei soviel Nachfrage ist es verwunderlich, dass die Suche nach Talenten für viele Kanzleien schwierig bleibt. Gibt es bei den Studenten falsche Erwartungen in Bezug auf ihre berufliche Laufbahn? Bieten Kanzleien den Einsteigern zu wenig Informationen?

Einige der Ergebnisse im Überblick:
- Im Durchschnitt erwarten die befragten Juristen eine Wochenarbeitszeit von 54,3 Stunden.
- Sie rechnen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 52.100 Euro. Männliche Juristen liegen mit einem erwarteten Einstiegsgehalt von 55.200 Euro über den Erwartungen ihrer weiblichen Kommilitonen oder Kollegen mit 46.700 Euro.
- Als beliebteste Arbeitgeber gelten große Kanzleien, bei denen knapp ein Drittel der angehenden Juristen tätig werden möchte. Auf Platz zwei folgt mit gut 17 Prozent der Öffentliche Dienst und die kleinen und mittleren Kanzleien (17 Prozent) auf Platz drei.
Nur ein kleiner Teil strebt nach dem Studium die Gründung einer eigenen Kanzlei oder eines eigenen Unternehmens an.
Auf Platz eins der beliebtesten Arbeitgeber landete - wie schon im Vorjahr - das Auswärtige Amt, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer auf Platz zwei und Hengeler Mueller auf Platz drei. Clifford Chance landet auf Platz sechs; damit sind alle Partnerkanzleien unter den beliebtesten zehn Arbeitgebern.

Weiter lesen bei e-fellows. Ausserdem noch das ganze als .pdf.

Keine Kommentare: