Donnerstag, November 17, 2005

CHE-Forschungsranking 2005

Johannes weist auf das neue CHE-Forschungsranking hin. Nach dem Umzug vom Stern zur ZEIT haben die CHE-Outputs ja schon ein wenig ihres Boulevardcharmes verloren. Die Herausnahme der Juristen aus der Zahlenschieberei bringt nun endgültig einen wahren Seriositätsschub:
"Ein ForschungsRanking für das Fach Jura wird in diesem Veröffentlichungszyklus nicht neu aufgelegt. Das Fach wird wegen der sehr wenigen zurzeit ausweisbaren Forschungsindikatoren nicht in den Fächerkanon des ForschungsRankings aufgenommen.

Basierend auf den Daten aus dem HochschulRanking 2002 waren im Herbst 2002 Ergebnisse veröffentlicht worden, die sich auf bibliometrische Indikatoren und Promotionszahlen
stützten. Drittmittelzahlen sind auf Anraten von Fachvertretern nicht von den Fachbereichen erfragt worden. Zum einen ist der Anteil der Drittmittel am Gesamtetat eher klein, zum anderen sind es bestimmte Ausrichtungen im Fach Jura, die hier bevorzugt würden, da sie leichter Drittmittel einwerben können als andere."
Unnötig zu erwähnen, dass ich die Juristerei in ihrer Gesamtheit sehr wohl für eine Wissenschaft halte. Aber dieses Diskussion hatten wir ja wirklich schon zur Genüge.

1 Kommentar:

Mark Obrembalski hat gesagt…

Mit der Begründung können sie allerdings das Thema Drittmittel in sehr vielen anderen, wenn nicht allen, Fächern ebenfals abhaken.