Auch in diesem Monat haben sich die Werte - trotz der schändlichen Beitragsflaute gegen Ende des Monats - weiter verbessert. Vielen Dank allen Besucherinnen und Besuchern!
Donnerstag, September 30, 2004
Neuer Besucherrekord im September
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Auch in diesem Monat haben sich die Werte - trotz der schändlichen Beitragsflaute gegen Ende des Monats - weiter verbessert. Vielen Dank allen Besucherinnen und Besuchern!
Auch in diesem Monat haben sich die Werte - trotz der schändlichen Beitragsflaute gegen Ende des Monats - weiter verbessert. Vielen Dank allen Besucherinnen und Besuchern!
Europarecht in Würzburg: „Europajurist/in“ als offizielle Bezeichnung
Die Absolventen des Begleitstudiums im Europäischen Recht an der Universität Würzburg dürfen jetzt auch die Bezeichnung „Europajurist/in“ bzw. „Europarechtsökonom/in“ führen. Bislang erhielten die erfolgreichen Teilnehmer nur ein wenig beeindruckendes Zeugnis über das Begleitstudium. Die beste juristische Absolventin des Begleitstudiums hieß in diesem Jahr Friederike Lange. Herzlichen Glückwunsch - vielleicht hat sie ja jetzt ein bisschen mehr Zeit für Kommentare bei jurabilis! :-)
Akademische Rabenväter?
Die einen sind die bewunderten Chefs, die akademischen Lehrmeister. Die anderen sind die lernwilligen Nachwuchsforscher, die sich noch Jahrzehnte später als »Schüler von Professor Meier« bezeichnen – Doktorväter und Doktoranden sind ein ungleiches Paar. Jetzt stellen Deutschlands Doktoranden und Doktorandinnen ihren Professoren ein schlechtes Zeugnis aus: Jeder fünfte Nachwuchswissenschaftler meint, dass sein Professor sich mit dem Thema der Promotion zu wenig auskennt. Fast jeder dritte klagt darüber, dass der Doktorvater ihn nicht motivieren kann. Jeder vierte schimpft darüber, dass sein Betreuer schlecht vorbereitet zu gemeinsamen Treffen kommt. Bei jedem siebten Doktoranden fallen diese Treffen sogar komplett aus: Sie werden überhaupt nicht von ihren Professoren betreut.Manuel J. Hartung hat in der ZEIT schon eine erste Analyse der Ergebnisse der Thesis-Doktoranden-Umfrage vorgenommen.
Der zweite Korb
Ich muss einiges nachtragen: Hier also der Referentenentwurf für ein "Zweites Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft" (besser bekannt als der "zweite Korb"). Auf der DGRI-Herbstakademie wurde nach dem sehr interessanten Vortrag von Stefan Heinz noch heftig über § 52a UrhG, die Situation bei Subito und sogar ein wenig über mein Steckenpferd Open Access diskutiert - überschäumendes Problembewusstsein war allerdings nicht zu konstatieren ...
Kammergericht zu K-fee
"Wenn der Kläger meint, die weiblichen Brüste seien als (die Dose)Kammergericht, Beschluss vom 21.09.2004 - 5 U 272/03 ("K-Fee"), S. 6
zerquetschend und somit destruktiv dargestellt, so mag dies mit
einiger Phantasie vorstellbar sein. Ein solcher Eindruck drängt sich
aber ebenfalls nicht auf."
DGB lehnt Zusammenlegung der Fachgerichte ab
Die von den Länderjustizministern ins Auge gefasste Zusammenlegung der Verwaltungs-, Sozial- und Finanzgerichte zu einer einheitlichen Gerichtsbarkeit - siehe auch diesen Beitrag - stößt beim Deutschen Gewerkschaftsbund auf Kritik. Nach Meinung der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Ursula Engelen-Kefer haben sich ausreichend viele Richter zu einem Gerichtswechsel bereit erklärt. Damit könne die durch die Hartz-Reformen bedingte erhöhte Belastung der Sozialgerichte aufgefangen werden und die Notwendigkeit einer Zusammenlegung entfalle.
Hintergründe bei Beck Aktuell
(Da soll noch jemand sagen, die geistig flexible "Mutter aller Reformen" - gemeint ist natürlich Ursula Engelen-Kefer - sei nicht in jeder Materie sattelfest! Natürlich wird die Zusammenlegung der Gerichtsbarkeiten erst seit "Hartz" diskutiert ...)
Hintergründe bei Beck Aktuell
(Da soll noch jemand sagen, die geistig flexible "Mutter aller Reformen" - gemeint ist natürlich Ursula Engelen-Kefer - sei nicht in jeder Materie sattelfest! Natürlich wird die Zusammenlegung der Gerichtsbarkeiten erst seit "Hartz" diskutiert ...)
Mittwoch, September 29, 2004
Jubiläum: 1 Jahr jurabilis!

Genau heute vor einem Jahr wurde ...jurabilis! zum Leben erweckt.
Grund genug für eine kleine Feier :-)
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Freitag, September 24, 2004
Zwischenbericht
Die DGRI-Herbstakademie in Würzburg läuft auf Hochtouren, die Organisation sorgt für zufriedene Gesichter allüberall, die gemeinsame Einnahme der Mahlzeiten stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der TeilnehmerInnen, ja selbst das Wetter hat sich erholt. Was will man mehr? :-)
Schade, dass Kollege Kremer (vertretbar.de) heute bereits nach Hause fährt ...
Schade, dass Kollege Kremer (vertretbar.de) heute bereits nach Hause fährt ...
Mittwoch, September 22, 2004
Blogpause
Wegen der Herbstakademie der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik muss ich bis zum Ende der Woche eine kleine Blogpause einlegen. Sollte ich dort ins Netz kommen, gibt es vielleicht einen Zwischenbericht ...
Dienstag, September 21, 2004
Juristische Masterstudiengänge an der Bond University in Queensland, Australien
Zahlreiche schnelle Masterstudiengänge im Bereich Rechtswissenschaften bietet die Bond University im australischen Queensland an - wie zum Beispiel den "Master of Laws" (LLM) und den "Master of Business Law" (MBL). Außerdem sind an der Universität Doppelabschlüsse wie zum Beispiel "Master of Laws/Master of Finance" möglich. Nähere Informationen hält die Website der Universität bereit.
Worte des Tages
"Was wuerde dich die Einsicht kränken:Das legt die Vermutung nahe, dass unser guter alter Mephisto auch eine Dissertation angefertigt hat. Das genannte Zitat habe ich heute einem hochnäsigen Diss-Kollegen in der Mensa zugeraunt, leider etwas schief rezitiert und ohne genaue Quellenangabe ...
Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken,
Das nicht die Vorwelt schon gedacht?"
Mephistopheles, Faust II, 2. Akt, 277-279
Mal wieder: Procrastination beim wissenschaftlichen Schreiben
Die Angst vor dem Anfangen treibt Studenten in die wunderlichsten Ausflüchte: Da wird lieber die Küche gebohnert als der Computer gefüttert. Gegen den Selbstbetrug hilft stufenweises Arbeiten, sagen Anti-Blockade-Experten.Einige Leute wären sehr enttäuscht, wenn ich den Spiegel-Artikel nicht zitieren würde ...
Web.de-Club - das Kleingedruckte ...
Neulich rief mich eine Freundin völlig verzweifelt an, weil sie - nach langer Zeit mal wieder - ihr web.de-Postfach öffnete und dort eine (inklusive Mahngebühren) auf über 100 Euro lautende "Zahlungserinnerung" vorfand. Völlig verzweifelt war sie deshalb, weil sie erstens grade Examen schreibt und zweitens gar nicht wusste, dass und wann sie diesem ominösen "web.de-Club" beigetreten sein sollte.
Offenbar hatte sie sich für eine Gratis-Test-Version angemeldet und leichtfertig übersehen, dass sich das Abo automatisch in ein kostenpflichtiges umwandeln würde. Dieser Fehler scheint allerdings nicht nur ihr unterlaufen zu sein, von den Strategen bei web.de aber sicher nicht so geplant worden zu sein. Welches Geschäftsmodell baut schließlich - statt auf überzeugenden Leistungen - auf der Schusseligkeit der Nutzer auf?
Ein weiteres unfreiwilliges Mitglied des Club "web.de" hat sich des Problems auf seine ganz eigene Weise angenommen, wie sich auf dieser Seite nachlesen lässt.
Offenbar hatte sie sich für eine Gratis-Test-Version angemeldet und leichtfertig übersehen, dass sich das Abo automatisch in ein kostenpflichtiges umwandeln würde. Dieser Fehler scheint allerdings nicht nur ihr unterlaufen zu sein, von den Strategen bei web.de aber sicher nicht so geplant worden zu sein. Welches Geschäftsmodell baut schließlich - statt auf überzeugenden Leistungen - auf der Schusseligkeit der Nutzer auf?
Ein weiteres unfreiwilliges Mitglied des Club "web.de" hat sich des Problems auf seine ganz eigene Weise angenommen, wie sich auf dieser Seite nachlesen lässt.
Albin Eser ad-litem-Richter am Jugoslawien-Gerichtshof
UN-Generalsekretär Kofi Annan hat mit Wirkung zum 20.09.2004 Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Albin Eser zum ad-litem-Richter des Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag berufen. Im Juni 2001 war Eser auf Vorschlag der Bundesregierung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum sogenannten ad-litem-Richter gewählt worden. Diese Richter werden bei Bedarf durch den UN-Generalsekretär für die Rechtsprechung in einem konkreten Einzelfall berufen.
Eine Pressemitteilung des BMJ stellt Albin Eser all denjenigen vor, die sich noch nie mit Strafrecht beschäftigt haben und den Namen Eser deshalb nicht kennen ...
Eine Pressemitteilung des BMJ stellt Albin Eser all denjenigen vor, die sich noch nie mit Strafrecht beschäftigt haben und den Namen Eser deshalb nicht kennen ...
Montag, September 20, 2004
Praktikum bei den UN / VN
Fristen beachten, Geld organisieren, Fingerabdruck abgeben (Einreise ins gelobte Land!): der lange Weg zum Praktikum bei den Vereinten Nationen in New York. Siehe auch die Informationsseite auf dem UN-Server.
Studienabbrecher
Jedes Jahr schmeißen 70.000 junge Menschen ihr Studium hin. Auf dem Arbeitsmarkt hat nur Chancen, wer sich gut verkaufen kann. Die Süddeutsche Zeitung nimmt sich mal wieder des Themas an. Interessant sicher auch diese Website.
Vielleicht schmücken sich ja auch einige Studienabbrecher mit einem gekauften Doktortitel ...
Vielleicht schmücken sich ja auch einige Studienabbrecher mit einem gekauften Doktortitel ...
"Best Of The Blogs": jurabilis vorgeschlagen
Wie ich meinen Referrern entnehmen kann, wurde ... jurabilis! offenbar in den Rubriken "Best Weblog", "Best Topic" und "Best Journalistic Blog - German" vorgeschlagen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht ...
Sonntag, September 19, 2004
Großkanzleien: Neueinstellungen in 2004
Die Zeitschrift AZUR hat eine Übersicht zu den Neueinstellungen der Großkanzleien an deutschen Standorten 2004 sowie zu den "vorgeschlagenen" Billable Hours zusammengestellt.
Preußischer Sinn für Recht und Ordnung - auch in der MoMA
Eine junge Mutter hat mit ihrem Säugling drei Stunden angestanden, um in die Ausstellung zu kommen. Es war heiß draußen. Den ersten freien Platz auf einer Sitzbank vor einem großen Rousseau-Gemälde nutzt sie, um das Kind zu stillen. Eine Aufseherin weist sie darauf hin, dass sie das hier nicht dürfe. „Ich bitte Sie“, sagt die Mutter, „das schockiert doch heute keinen mehr.“ – „Da haben Sie wahrscheinlich Recht“, sagt die Aufseherin. „Aber essen und trinken ist in der Ausstellung strengstens verboten.“Notiert vom Tagesspiegel. Preisverdächtig auch die folgende Aussage:
Das Museum ist überfüllt, die Veranstalter schließen die Schlange. Eine Dame protestiert: „So eine Unverschämtheit! Ich bin extra aus Charlottenburg hierher gekommen.“Wer mich ein wenig kennt, weiß, sehr mich das zum Schmunzeln gebracht hat ...
Ein Scheißjob
Kollegin Margaret Marks meldet ein im Oktober erscheinendes Buch mit dem schneidigen Titel "Crap Jobs" (Scheißjobs). Dort stehen an der prominenten Position Nr. 6 der Liste der miesesten Jobs die englischen "trainee solicitors", die den deutschen Rechtsreferendaren entsprechen:
"The book describes a trainee who accepted a job at a high street firm for the Law Society minimum wage. He found himself being given a succession of menial tasks by an irritable partner (surely not?), including repairing photocopiers, washing cars, cleaning shoes and spending a month “fighting spiders the size of my head” in archives. His only litigation experience seems to have been apologising to an irate judge after the partner failed to turn up in court."
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