... jurabilis !          


Achtung: ...jurabilis! ist umgezogen: jurabilis.de

Montag, Februar 28, 2005
 

Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2004

Neben der PKS 2004 (PDF) bietet der Innensenator auch einen Bericht zur Entwicklung politisch motivierter Kriminalität in Berlin 2004 (PDF-Download). Einen ersten Eindruck erhält man durch die Lektüre der Pressemitteilung.
 

 

Handbuch für den wiss. Nachwuchs

Wer sich nach Studium und Promotion für den Beruf des Hochschullehrers geeignet und befähigt fühlt, sieht sich mit einer großen Zahl von Fragen und Problemen konfrontiert. Denn die Entscheidung für diesen Beruf birgt eine Vielzahl von Unwägbarkeiten und Risiken. Wichtig ist daher die frühzeitige, möglichst auf das einzelne Fach bezogene Information über künftige Berufungschancen. Wichtig ist aber auch die Kenntnis der dienstrechtlichen Rahmenbedingungen und der maßgeblich vom Hochschulrahmenrecht bestimmten Personalstruktur, der die Nachwuchswissenschaftler unterfallen. Der Deutsche Hochschulverband versucht, hierbei Hilfe zu leisten.

Handbuch für den wiss. Nachwuchs, zu beziehen beim DHV
 

 

Berlin: Professoren geben Senator Flierl schlechte Noten

Beim „Ministerranking“ des Deutschen Hochschulverbands (DHV) ist Berlins Wissenschaftssenator Thomas Flierl (PDS) zum unbeliebtestesten Wissenschaftsminister Deutschlands gewählt worden. Er erhielt wie Jürgen Schreier (Saarland) die Note 4,7. Beide kamen damit auf den elften Platz.

Nachzulesen in der Pressemitteilung des DHV und natürlich im Tagesspiegel
 

 

Verfassungsbeschwerde gegen Unverwertbarkeit heimlicher Vaterschaftstests eingelegt

Die mangelnde Verwertbarkeit heimlicher Vaterschaftstests als Beweismittel (BGH, NJW 2005, 497) soll nach den großen Wogen in der öffentlichen Diskussion jetzt vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden. Ein nur eingeschränkt zeugungsfähiger Mann, der beim Bundesgerichtshof vergeblich mit Hilfe eines heimlichen Gen-Gutachtens seine behördlich festgestellte Vaterschaft für ein zehnjähriges Mädchen angefochten hatte, legte jetzt Verfassungsbeschwerde beim BVerfG ein. Das teilte sein Stuttgarter Anwalt (und "Altmeister der Verfassungsbeschwerde") Prof. Dr. Rüdiger Zuck am 28.02.2005 mit. Das Karlsruher Gericht bestätigte den Eingang der Beschwerde.
 

 

"Pay your fee, get your B."

Kein schlechter Schnitt: Fünfmal ist Daniela Cohn schon zum opulenten Essen eingeladen worden, seit sie im Sommer 2002 in die USA kam. Ihre Gönner sind Anwälte aus Großkanzleien, die nur eines wollen: ihre Arbeitskraft. Die 27-jährige Juristin passt ins Raster der Nachwuchs-Fahnder aus den deutsch-amerikanischen Sozietäten: Das erste Staatsexamen hat sie mit Prädikat in der Tasche, Mitte Mai schließt sie ihr einjähriges Programm an der Georgetown University in Washington mit dem LL.M., dem Master of Laws, ab.
Artikel im karriere-Magazin zum Thema LL.M.

Das bösartige Zitat in der Überschrift dieser jurabilis-Meldung entstammt übrigens dem zitierten Artikel ...
 

 

Streitsüchtige Deutsche kaum zu Schlichtung fähig

Die Deutschen erweisen sich nach Ansicht des Präsidenten des Amtsgerichts München, Gerhard Zierl, immer wieder als hartnäckige Streithähne auch in kleinen Dingen. In den wenigsten Fällen werde das Angebot einer Schlichtung anstelle eines Gerichtsverfahrens angenommen, sagte der Jurist in einem dpa-Gespräch.
«Wir brauchen in Deutschland eine andere Streitkultur.»
Mehr zu dieser doch recht überraschenden Erkenntnis bei Beck Aktuell, dort auch der Hinweis auf

Hartmann, Das neue Gesetz zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung, NJW 1999, 3745
 

 

Bewerbungen: ein Dossier der SZ

Auf sueddeutsche.de findet man ein Dossier "Jobsuche", unbescheiden untertitelt mit "Vom Anschreiben bis zum Vorstellungsgespräch". Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese "Bewerbungsberater" die Schamanen der Leistungsgesellschaft sind.
 

 

Der "Impact Factor" von Blogmeldungen

Ob dem geschätzten Kollegen Klein diese öffentliche Wahrnehmung seiner Berichterstattung über "den Fall Hippe" bewusst war?

(Was wären wir ohne Referrer?)
 

 

Hilfsjobber an den Hochschulen

Mit Hilfsdiensten wollen die Universitäten arbeitslose Akademiker wieder in den Hochschulbetrieb integrieren. Vorreiter ist die Marburger Uni, wo 25 Hochschulabsolventen für einen Euro in der Stunde arbeiten - zum Beispiel im Archiv oder in der Bibliothek.
Investigativ wie eh und je: der UniSPIEGEL mit einem Thema, das sicher bald für Empörung bei Netbib sorgt.
 

 

Europäischer Gerichtsatlas

Zur Erleichterung der justiziellen Zusammenerbeit in Europa gibt die Europäische Kommission den "Europäischen Gerichtsatlas" (mehrere PDFs) im Internet heraus. Es handelt sich dabei um eine umfassende Datenbank zu den Fragen der justiziellen Zusammenarbeit, die insbesondere auch die Feststellung des in den Mitgliedstaaten zuständigen Gerichts ermöglicht.

[Via Handakte WebLAWg]
 

 

3. Düsseldorfer Informationsrechtstag im Mai 2005

Das Zentrum für Informationsrecht (ZfI) an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf lädt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gewerblichen Rechtsschutz am 10. Mai 2005 zum öffentlichen dritten Düsseldorfer Informationsrechtstag ein. Anmeldungen sind ab sofort über die Internetseite des ZfI online möglich (hier klicken, um zur Anmeldung zu gelangen).

Mehr dazu beim Kollegen Sascha Kremer - wieder einmal mittendrin statt nur dabei ;-)
 

 

Uni Rankings und die Lehre...

Prof. Dr. Martin Schwab (siehe auch diesen Bericht bei jurabilis) hat den diesjährigen Lehrpreis des Fachbreichs Rechtswissenschaften der FU Berlin gewonnen. 47% der teilnehmenden Studierenden hatten für ihn gestimmt. Platz 2 belegte Prof. Dr. Klaus Geppert.

Anstatt die Lehre an den jeweiligen Universitäten zu beurteilen, werden bei den meisten Uni-Rankings eher Nobelpreise vergangener Jahrhunderte und "große Namen" positiv bewertet. Doch was nutzen dem gemeinen Studenten mit einem "juristischen Heiligenschein" versehene Koriphäen wie Canaris oder Roxin, wenn es um den Einstieg in die Materie geht?

Wer derselben Meinung ist, der kann beim Magazin Karriere seinen Teil dazu beitragen, dass der momentanen Ranking-Flut ein weiteres Uni Ranking - allerdings diesmal aus Studierenden-Sicht - folgt, und seine Stimmen abgeben.
 

Sonntag, Februar 27, 2005
 

Vielen Dank

 


Der - ohnehin kürzeste - Monat ist noch nicht einmal zu Ende. Eigentlich fehlen also noch gut 10 Prozent der Tage. Weil aber am Wochenende ohnehin nicht so viel los ist (und die Statistik deshalb nicht weiter stören dürfte), sei mir an dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön an alle Leserinnen und Leser gestattet. Das Ergebnis des Rekordmonats Januar wurde noch einmal übertroffen.

Man muss kein Berufs-Pessimist sein, um vorherzusagen, dass das wohl (leider) nicht so weitergehen kann ...
 

 

Westlaw: ein erster Eindruck

So funktioniert die Blawgosphäre: kaum bittet man die Insider um eine erste Einschätzung, schon liefert ein bloggender Kollege einen ersten Bericht. Dort wird auch kurz das Thema "Remotezugriff" ansprochen ...

Ich benötige ab und an Aufsätze aus WRP und K&R, auch Staudinger und Stein/Jonas sind sicher Highlights bei Westlaw. Dass sich die Marktaufteilung im Bereich der gedruckten Produkte (zunächst) auch bei den Datenbanken fortsetzt, die ja die Inhalte der gedruckten Produkte verwenden, überrascht nicht. Es wird schwer, gegen den Marktführer anzukommen.

Wieso verdoppelt dieser eigentlich nicht seine Preise? Es würde sicher kaum jemand auf die Idee kommen, juristische Open-Access-Modelle zu forcieren ...
 

Samstag, Februar 26, 2005
 

Der große Beck

Die Datenbank Beck-online gibt es an einer ganzen Reihe von Fachhochschulen und technischen Universitäten ohne juristisches Studienangebot (sogar an den beiden Bundeswehr-Hochschulen), aber längst nicht an allen juristischen Fakultäten (z.B. nicht in Würzburg, Bayreuth, Leipzig und den Elite-Unis Passau und HU Berlin). Weiß jemand den Grund für diese Lizenzpolitik?
 

 

Souveränes Deutschland

Beim Besuch von US-Präsident George W. Bush in Deutschland durfte der Secret Service anscheinend (wieder einmal) agieren, als befinde er sich auf amerikanischem Territorium.

Die SZ berichtet
 

 

Immer mehr Abiturienten und Akademiker

In Deutschland machen immer mehr Jugendliche das Abitur. In den letzten Jahren ist die Zahl der Abiturienten kräftig gewachsen. Auch die Hochschulen verzeichnen ein Plus an Absolventen - und in beiden Bereichen übertrumpfen junge Frauen eindeutig die Männer.

Mehr im UniSPIEGEL , wo man auch erfährt: Die Spanne der Abiturientenquoten reichte von 28 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 31,3 Prozent in Bayern bis zu 44,4 Prozent in Hamburg und 48 Prozent (!) in Nordrhein-Westfalen.
 

Freitag, Februar 25, 2005
 

MP3-Player

Als wahrscheinlich letzter Mensch auf Erden verfüge ich noch nicht über einen MP3-Player. Diesen Zustand will ich beenden.

Kennt jemand zufällig ein gutes und günstiges Gerät mit 512 MB (gut wichtiger als günstig!), das er/sie sich zu empfehlen in der Lage sieht?

Und weiss jemand, ob man bei Media-Markt und Saturn noch Geräte "einfach so" zurückgeben kann?
 

 

Die Sorgen der Frau Ministerin

Im Vorfeld der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über die Vereinbarkeit des EU-Haftbefehls mit dem Grundgesetz hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) geäußert, man könne nur hoffen, dass die Verfassungsrichter die Übertragung von Hoheitsrechten und die mögliche Auslieferung von Bundesbürgern an andere EU-Staaten als grundgesetzkonform beurteilten. Ansonsten könne sich Deutschland «in weiten Teilen aus der Europäischen Union verabschieden», wird die Ministerin bei Beck Aktuell zitiert.
 

 

Aufstand der Bibliothekare: Google und die alten Europäer

In einer gigantischen Scan-Aktion digitalisiert Google mehrere Millionen Bücher aus Bibliotheken in den USA und England. Bibliothekare aus anderen Ländern fürchten nun, dass der digitale Expresszug ganz ohne sie abfährt. Frankreich bläst zur europäischen Großoffensive - und Deutschland signalisiert Zustimmung.
Artikel auf Spiegel Online
 

 

BVerfGE-Parallelfundstellen

Bei Beck lassen sich BVerfGE-Parallelfundstellen in verschiedenen Formaten, zum Beispiel als schlanke TXT-Datei, herunterladen. Sehr nützlich für alle, denen die amtliche Sammlung (BVerfGE) nicht zur Verfügung steht.
 

 

Zensur im Netz

Die großen deutschen Suchmaschinen haben verabredet, ein System zu entwickeln, mit dessen Hilfe es möglich werden soll, die Anzeige von Suchergebnissen, die auf indizierte Seiten verweisen, herauszufiltern. Mehr dazu bei Heise Online und Spiegel Online. Offensichtlich zeigt die Drohung, der KJM, auch die Suchmaschinen als Verpflichtete des JMStV zu sehen, erste Wirkung.

Und was mit pornographischen Inhalten funktioniert, kann man auch auf Inhalte, die gegen gewerbliche Schutzrechte verstoßen, ausweiten. Mir wird Angst und Bange.
 

Donnerstag, Februar 24, 2005
 

CeBIT: Mitfahrgelegenheit gesucht

Fährt jemand dieses Jahr mit dem Auto von Berlin auf die CeBIT?
 

 

Invasion der Kuschelnoten: Der Trend geht zur Eins mit Sternchen

Wer in Jura ein "sehr gut" abräumt, steht sogleich im Genieverdacht und wird von Arbeitgebern mit Stellenangeboten beworfen. In den meisten anderen Fächern dagegen sind Spitzennoten ganz normal - über die Hälfte der Biologen oder Psychologen schafft eine Eins im Diplom.
Der UniSPIEGEL legt den Finger in die Wunde (auch wenn die 3,5 % Sehr-Gut-Anteil bei den Juristen wohl der Phantasie des Grafikers entsprungen sind).

Fraglich ist, ob sich durch den 30-prozentigen Uni-Anteil der neuen Staatsexamina auch das Notenniveau hebt ...
 

 

BVerwG bejaht generell Rechtsanspruch auf islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen

Das Bundesverwaltungsgericht hat über die Einführung von islamischem Religionsunterricht an öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen entschieden und dabei klar gestellt, dass prinzipiell auch ein islamischer Verband, sofern er als Religionsgemeinschaft im Sinne des Art. 7 GG anerkannt ist, einen Rechtsanspruch gegen den Staat auf Einführung von Religionsunterricht an Schulen hat. Nur Bedenken gegen seine Verfassungstreue könnten einem solchen Anspruch entgegen stehen, entschied das höchste Verwaltungsgericht.

BVerwG, Urteil vom 23.02.2005, BVerwG 6 C 2.04. Hintergründe bei Beck Aktuell, siehe auch:

BVerwG, Islamischer Religionsunterricht in Berlin, NVwZ 2000, 922.

Weitere Literaturhinweise bei Beck Aktuell
 

 

Am Ende kommt die Feier...

Ganz im Stile dessen, was man von amerikanischen Universitäten aus den Medien gewohnt ist, oder wie man es sich vielleicht von der Bucerius Law School vorstellen könnte, veranstaltet der Fachbereich Rechtswissenschaften an der FU Berlin, seit einiger Zeit jährlich Abschlussfeiern seiner Absolventen. Eine engere Bindung der Alumni an den Fachbereich ist nicht zuletzt wegen der möglichen finanziellen Unterstützung durch erfolgreiche Ehemalige in Zeiten knapper Kassen keine schlechte Idee. Außerdem ist die kleine Feierstunde in Anwesenheit der Familien auch eine nette Gelegenheit der- meist aufrgrund des Lernens recht "klammen"- Absolventen der stolzen Oma ein paar Scheine aus der Tasche zu locken und das ein oder andere Erinerungsfoto zu schießen...

Sind solche Veranstaltungen auch von anderen Fakultäten bekannt?
 

 

Berliner JU hält Ausschlußverfahren gegen Hippe wegen NPD- Äußerung für übereilt

Nach Berichten des Tagesspiegel hält die Berliner JU das vom CDU Landesvorstand beantragte Parteiausschlußverfahren gegen Rechtsanwalt Torsten Hippe (Jurabilis berichtete) für übereilt. Auch im Forum des Tagesspiegel ist mittlerweile eine Diskussion darüber entbrannt, ob das Verfahren gegen Hippe gerechtferigt ist, oder ob es sich dabei lediglich um eine Schmutzkampagne von "schuldbeladenen Gutmenschen" handelt, möglicherweise unterstützt von Leuten, die Hippe als Lehrbeauftragter von Prof. Dr. Sodan durch die von BWlern gefürchteten "Recht Klausuren" hat fallen lassen. Eine heiße Diskussion, an der sich offensichtlich einige ehemalige Hörer seiner Veranstaltungen beteiligen.

 

Jura-Sprech

Diejenigen unter der geschätzten Leserschaft, die sich bisher gewundert haben, wieso "normale" Menschen ihre Formulierungen noch verstehen, finden hier Tips zur Abhilfe (.pdf) von Oliver Elzer.
 

 

Domainverkauf

Wer sonst schon alles andere hat, braucht eine juristische Domain!
 

 

Auktionsflut droht ...

... immer dann, wenn eBay wieder einmal solche Angebote macht. Und dann auch noch am Abend zuvor eine Reportage über "Reichwerden bei eBay" nach Harald Schmidt gesendet wurde ...
 

Mittwoch, Februar 23, 2005
 

Abmahnungen für Gmail-Einladungen

Es war zu erwarten: Eine Reihe von Gmail-Nutzern hat in den vergangenen Tagen Post der Anwaltskanzlei Preu Bohlig & Partner erhalten. Alles Weitere ist bei Heise nachzulesen. Dort liest man auch, dass sich der Markeninhaber - natürlich - bisher nicht an Google wandte.
 

 

Berlin im neuen Merian-Heft

„Die Hauptstadt ist unsere einzige Metropole, Magnet für Intellektuelle und Kreative und bei allem Föderalismus auch kultureller Fixpunkt. Eine süchtig machende Stadt mit großer Schnauze und großem Herz, wagemutigen, offenherzigen und exzentrischen Menschen. Voll Glamour und Glory, voller Höhenflüge – und ein paar Meter weiter schon Endstation Sehnsucht“.

 

Berlin: Examensparty der Referendare

Für alle, die es endlich geschafft haben und für alle, die sich mit ihnen freuen
wollen: Nach der letzten mündlichen Prüfung am Montag, dem 28. Februar 2005, feiern
wir im Picknick in der Brunnenstraße 174/Ecke Invalidenstraße ab 21.00 Uhr eine
Examensparty! Für den Eintritt von 5 € gibt es auch ein Freigetränk Bier/Wein/Softdrink).
 

 

Enttäuschung

Einige Telefonate später muss ich vermelden, dass man in Mannheim erstens VPN-Zugänge nur dann gibt, wenn der ASt persönlich in Mannheim vorstellig wird und zweitens wegen der "Campus-Lizenz" den Inhabern der VPN-Accounts keinen Zugriff auf B. gewährt. Entweder gut geblufft oder die enttäuschende Wahrheit.

Genauso verhält es sich an meiner eigenen Alma Mater ...

Was sagen die Techniker dazu? Ist eine solche Trennung der Nummernbereiche wahrscheinlich?
 

 

Jura zum Schnuppern - Kompaktkurs an der BLS

Ist ein Jurastudium die richtige Wahl? Oberstufenschüler, die sich eine Woche in einem Kompaktkurs mit dieser Frage beschäftigen wollen, können sich für den "Schülercampus Jura 2005" (31.7.-6.8.) online bewerben. Die "Zeit"-Stiftung bietet den Einblick an der Welt besten Jura-Fakultät, der Bucerius Law School Hamburg, an. Ausgewiesene Fachleute führen in Grundlagen der Rechtswissenschaft und Methodik eines Studiums ein. Studenten und Professoren geben Einblick in den Hochschulalltag an der BLS.

Die Bewerbung erfolgt nur online bis zum 4.4., der Spaß kostet 350 Euro inkl. Programm, Betreuung, Unterbringung, Verpflegung, Material, Freizeitaktivität. Rundum-Versorgung wie im Ferienlager also. Sympathisches Umfeld eingeschlossen. Wer nach alledem immer noch nicht überzeugt ist, mag einen Blick in die Werbebroschüre (PDF) werfen.

Eine interessante Alternative zum alljährlichen Besuch in El Arenal!
 

 

Ziel: Uni-Campus-IP

Wenn die Uni den VPN-Nutzern aus lizenzrechtlichen Gründen eigene Nummernbereiche zuweist, wissen sich die Freunde gehaltvoller Datenbanken offenbar zu helfen. Ob das immer klappt, weiß ich nicht.

Ergänzung: für die Freunde von Bilderstrecken gibt es jetzt auch eine umfassende Dokumentation aller erforderlichen Arbeitsschritte ...
 

 

Von einem Sexualverbrechen ...

 

 

... der etwas anderen Art berichtet Kollege Wolf.



 


 

Dissertation zu den Mauerschützenfällen

Von RDO bekam ich den Hinweis auf die Dissertation von Steffen Forschner, die online als PDF (157 S.) abrufbar ist.
 

 

Blog-Design

Die Diskussion schaukelt sich hoch.
 

 

Anwaltliches Werberecht erneuert

Rechtsanwälte werden in Zukunft frei über Teilbereiche ihrer Berufstätigkeit informieren dürfen. Dies beschloss die Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) am 21.02.2005. Die bisher im Berufsrecht der Rechtsanwälte verankerte Stufenleiter, nach der nur mit Interessensgebieten und Tätigkeitsschwerpunkten über den Tätigkeitsbereich eines Rechtsanwalts geworben werden darf, gab das Anwaltsparlament auf.
«Die Satzungsversammlung hat damit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts «zum Spezialisten» Rechnung getragen,»
(BRAK-Präsident Bernhard Dombek)

Mehr bei Beck Aktuell
 

Dienstag, Februar 22, 2005
 

CeBIT: 81 Sonderzüge

Zur CeBIT in Hannover setzt die Deutsche Bahn in der Zeit vom 10. bis 16. März 81 zusätzliche Züge ein, wie u.a. Heise meldet. Die Sonderzüge kommen aus Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Karlsruhe und Köln und fahren direkt zum Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen, wie das Unternehmen in Berlin mitteilt. Ankunft in Laatzen ist morgens zwischen 8:30 Uhr und 10:30 Uhr. Die Rückfahrt beginnt ab 16:15 Uhr. Besser als eine Hochpreisübernachtung ist das auf jeden Fall.
 

 

Der Bluff fliegt auf

In Stellenanzeigen ist häufig die Rede von verhandlungssicherem Englisch, zuweilen auch von perfektem Französisch, Spanisch oder Russisch. So mancher Bewerber kommt da ins Grübeln, was unter diesen Begriffen genau zu verstehen ist. Reicht es aus, sich in der fremden Sprache geläufig über Begebenheiten des Alltags unterhalten zu können? Oder muss man wirklich so gewandt sein, dass man die Strategie seines Gesprächspartners bis ins Letzte durchschaut und mühelos in der fremden Zunge kontern kann?

Die "Lösung" gibt's bei der Süddeutschen Zeitung im "Karriere"-Teil
 

 

"Vegetarier sind Mörder"

Dieser Fall wird wohl kaum zum BVerfG kommen, der scharfe Ton der Auseinandersetzung überrascht dann aber doch. Danke, Herr Corinth.
 

 

"Rechtliche Inkompetenz - Ebay und das neue EU-Recht"

Ob es sich bei dieser kleinen Anleitung zum Dauerthema "Ebay und das neue EU-Recht" wirklich um "kleinkarierte Kritik" handelt, wie der Publikationstitel suggeriert, kann dahingestellt bleiben. Eine Verlinkung kann nicht schaden, vielleicht liest es ja sogar einer. Auf seinen geliebten "EU-Recht wird ausgeschlossen"-Disclaimer wird er allerdings kaum deshalb verzichten, den haben ja schließlich alle.
 

 

Mangelnde Kreativität bei den Werbern?

 

 

Montag, Februar 21, 2005
 

Mauerschützen - juristische Aufarbeitung

Der Diskussionsfaden wurde verschoben. Hier geht's lang.
 

 

Berlin: S-Bahn eröffnet Strecke nach Teltow Stadt

Alles zu den pompösen Feierlichkeiten von Donnerstag bis Samstag finden Pufferküsser und solche, die es werden wollen, auf dieser Seite. Die S-Bahn-Berlin wird Traditionszüge und die Panorama-S-Bahn fahren lassen.

Ab nach Teltow!
 

 

Körting zur "Bannmeile"

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) lehnt eine Ausweitung der Bannmeile auf das Brandenburger Tor und das Holocaust-Mahnmal ab. „Die Bannmeile dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Parlaments zu sichern. Sie darf nicht dazu missbraucht werden, irgendwelche anderen Zwecke zu erfüllen“, sagte Körting heute im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, wie der Tagesspiegel meldet. Bannmeile meint er sicher nicht als terminus technicus ...

Noch besser allerdings der Regierende, der seine Untertanen wissen ließ, dass er ab sofort in seiner Politik auf Inhalte setzen werde. Na dann.
 

 

Überbelegung

In der erweiterten Rektoratsdienstbesprechung am 20. Oktober wurde über die Situation Studierender diskutiert, deren Studienzeit sich hinauszögert, da sie mitunter keinen Platz in den für sie notwendigen Pflichtveranstaltungen bekommen können. Im Willen, hier Abhilfe zu schaffen, erfolgte ein dieser Situation entgegenwirkender Beschluss. So werden jetzt Studierende, die aufgrund mangelnder Kapazität nicht die gewünschte Pflichtveranstaltung besuchen können, auf Wartelisten erfasst. Bei Belegungszahlen unter 150 Prozent ist ihnen damit die Teilnahme zumindest im nächsten Semester zu sichern. Wollen mehr als 150 Prozent der zulässigen Studierendenzahl eine bestimmte Pflichtveranstaltung belegen, sind Parallelveranstaltungen anzubieten.
Serviceorientierte Mitteilung der Universität Potsdam
 

 

Gefälschte E-Mails fordern Löschung von Websites

"Sehr geehrter Webmaster,

Wir vertreten unseren Mandanten "no abuse in internet" (naiin) e. V. Auf ihrer Internetpräsenz bei dem deutschen Homepage-Anbieter Beepworld wurden Verstöße gegen das geltende Gesetz festgestellt. Unser Mandant (s. o.) verfolgt Rechtsverstöße im Internet. Wir setzen Ihnen aus freien Stücken eine Frist von 48 Stunden. Sie haben in diesem Zeitraum die Gelegenheit, ihre Seite freiwillig zu entfernen. Sollten Sie der obigen Forderung nicht nachkommen, werden wir weitere zivilrechtliche Schritte zu Ihrem Nachteil einleiten."
Wer nicht ohnehin vorsichtig ist, wenn er so etwas liest, sollte schnell mal bei heise online vorbeischauen.
 

 

"Beendet die Juristenseuche!"

Kash und Lanzisera sind bekannt in Hempstead und im Rest von Long Island. Manchmal lassen sie einen weißen Truck durch die Straßen rollen, auf dessen Seitenwänden zu lesen ist: Beendet die Juristenseuche. Manchmal fahren sie mit Gleichgesinnten in Bussen vor einem Gericht vor und beobachten Richter, die ihnen faul oder korrupt zu sein scheinen.
Sympathische Querulanten, porträtiert von Spiegel Online
 

 

Vogelfreie Frauen

Viel wurde in jüngster Zeit (nicht nur) in Berlin über diesen Fall geredet:
Mit Kopfschüssen wurde eine junge Türkin offenbar von ihren Brüdern hingerichtet, um die "Ehre" der Familie wiederherzustellen. Nun merkt die Hauptstadt plötzlich, dass ihr die Basis für das Zusammenleben wegbröckelt.
Der Artikel auf sueddeutsche.de endet wie folgt:
Die Stadt, die das Fach Religion lange für altmodischen Firlefanz hielt, merkt plötzlich, dass die Basis für das Zusammenleben bröckelt. Dass sich dort, wo die Werte der europäischen Aufklärung nicht mehr gelehrt werden, rasch anderes ausbreitet: krude Gedanken der germanischen „Volksgemeinschaft“ oder die archaische Gewalt des anatolischen Patriarchats.

Sonntag, Februar 20, 2005
 

Kirchenstörer wieder vor Gericht

Dem Wochenplan für die Rentnerunterhaltung in Moabit lässt sich entnehmen, dass die stadtbekannten Kirchenstörer am Dienstag (8.30 Uhr, Saal D 107) wieder vor Gericht stehen.
 

 

Rechtfertigung für Mauermorde?

Vor kurzem hatte ich hier einen Bericht über den Freispruch eines Stasioffiziers im Zusammenhang mit einem Mauermord. Daraufhin kam es in meinem privaten Umfeld zu einer kontroversen Diskussion um die grundsätzliche Frage einer möglichen Rechtfertigung der Mordpraxis der Grenzeinheiten der "DDR".

Diese Diskussion wurde bisher nicht online geführt (und sollte deshalb auch nicht vor aller Augen dokumentiert werden). Jetzt aber ist sie in diesem Forum nachzulesen und damit öffentlich.

Wer will, kann sich gerne beteiligen!
 

 

Hat Studieren Zukunft?

Mit dieser Frage befasst sich diese Broschüre (PDF) und weist darauf hin, dass "Studienwahl noch keine Berufswahl" sei. Das stimmt natürlich am ehesten für die vielzitierten Magister aus den geisteswissenschaftlichen Fakultäten und nur begrenzt für Leute, die sich ins Lehramt-Studium stürzen ...