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Donnerstag, Juni 30, 2005
Google-Suche: Berlin-Hauptbahnhof
| Solche Ergebnislisten zum Thema "Berlin Hauptbahnhof" sind sicher nicht im Sinne des Mehdornschen PR-Konzepts. |
Justizminister der Länder beginnen Beratung zu umstrittener Justizreform
| Begleitet von Kritik haben die Justizminister der Länder gestern in Dortmund mit ihrer zweitägigen Konferenz zur umstrittenen Großen Justizreform begonnen. Hauptstreitpunkt ist die Kappung des Instanzenweges auf nur noch zwei Stufen, die von den Befürwortern des Projekts angesichts knapper Staatshaushalte mit einem möglichen Gewinn an Zeit und Geld begründet wird. Richter und Rechtsanwälte fürchten durch die Umsetzung der Pläne eine drastische Einschränkung des Rechtsschutzes der Bürger und haben das Reformvorhaben deshalb scharf kritisiert.
(Beck Aktuell) |
Mittwoch, Juni 29, 2005
Dr. h.c. Gorbatschow
| Michail Gorbatschow wird für seine Verdienste um den Frieden geehrt. Der frühere sowjetische Staatschef erhält am 6. Juli die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster. Sein Einsatz für die Öffnung der ehemaligen Sowjetunion, für Demokratie und bürgerliche Freiheiten habe zum Ende des Kalten Krieges und zur Neuordnung Europas geführt. |
"Open Season"
Der nachfolgende Text untersucht – angesichts der Komplexität der Thematik ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit – einige wesentliche Aspekte der Ahndung des Vertriebs von illegalen Filmdateien über Internetplattformen in strafrechtlicher Hinsicht. Nach einer Analyse der Ausgangssituation (I) folgt ein Überblick über den Rechtsrahmen (II), dem sich eine Darstellung der maßgeblichen rechtlichen Aspekte vom Upload bis zum Download anschließt (III), gefolgt von einigen kurzen Praxishinweisen für Betroffene (IV), um sodann einen Ausblick auf die künftige Entwicklung zu wagen (V), die von einer Intensivierung der Verfolgung von Rechtsverstößen gekennzeichnet sein wird.Aufsatz von RA Ralf Hansen in Telepolis |
Powerbloggen
| Kaum hat man mal einen Tag Urlaub (mit Zeit und Internetzugang), bloggt man gleich unvernünftig viel und überflutet damit sämtliche Newsreader und Blawgportale. Ich gelobe nun also Besserung und sehe mir heute abend Netto im Tacheles an. |
Fundstück
| "berlinkriminell" bietet endlich die gesunde und lange gesuchte Mischung aus Lokalkolorit und juristischen Nachrichten. |
Serviceorientierung
Von Referendaren ist angeregt worden, den Vordruck für die Einverständniserklärung der Ausbildungsstellle in englischer Sprache aufzulegen. Hierzu ist Folgendes anzumerken: Die Verwendung des Vordrucks ist nicht zwingend, er ist für die Ableistung eines Ausbildungsabschnitts im Ausland ohnehin nicht gut geeignet! Es genügt, die Korrespondenz mit der Ausbildungsstelle vorzulegen (auch wenn die Kontaktaufnahme per E-Mail erfolgt ist); die Sprachen englisch, französisch und spanisch bereiten keine Schwierigkeiten. Wichtig ist, dass der Ausbildungszeitraum, der verantwortliche Ausbilder und die volle Postanschrift der Ausbildungsstelle ersichtlich sind; die Angabe der Faxnummer ist hilfreich.Wieder einmal ein Beweis dafür, wie dienstleistungsorientiert die Referendarabteilung des Kammergerichts ist. Vielen Dank im Namen aller Berliner Referendare! |
Neue jurablogs.de-Funktion?
| Beim innovativen Branchenportal jurablogs.de werden nun auch Artikel als "gelesen" markiert, die man gar nicht bei jurablogs.de angeklickt hat, sondern beim "freien Surfen" erreichte. Irre ich mich oder ist diese Funktion neu? |
eBay darf Mitgliedern bei Negativbewertungen jederzeit kündigen
| Erhalten Verkäufer zu viele negative Bewertungen durch andere Nutzer und sehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Webauktionshauses für diesen Fall ein Kündigungsrecht mit einer Frist von 14 Tagen vor, so ist der Rauswurf rechtens. Dies hat das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) entschieden (Az. 7 U 169/04) und dem Versteigerungshaus eBay Recht gegeben.
[heise online] |
Bestechungs-Affäre: Früherer HR-Sportchef Emig festgenommen
| Für Jürgen Emig wird die Lage immer bedrohlicher. Der ehemalige Sportchef des Hessischen Rundfunks wurde am Dienstagabend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main ermittelt gegen den 59-Jährigen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit, des Betruges und der Untreue.
Die Sportsparte von SpOn weiß mehr. Die Staatsanwaltschaft will im Laufe des heutigen Tages entscheiden, ob sie gegen Emig Haftbefehl beantragt oder ob dieser wieder freikommt. Den Festnahmen vorausgegangen waren Durchsuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei, unter anderem in der Zentrale des Hessischen Rundfunks in Frankfurt und den Geschäftsräumen des Ehepaares Emig. |
Warum Köhler Nein sagen muss
Deutschland erlebt ein politisches Dilemma: Alle wollen Neuwahlen. Doch die Art und Weise, wie Kanzler Schröder die Auflösung des Bundestages herbeiführen will, ist verfassungsrechtlich höchst fragwürdig. Bundespräsident Köhler sollte bei seiner Entscheidung dem Grundgesetz folgen - nicht den Meinungsumfragen.SPIEGEL ONLINE Ich plädiere ja schon seit langem für den Rücktritt. Das ist die saubere und ehrliche Lösung, zudem rechtlich wasserdicht. Wenn da nicht der Stolz des Kanzlers wäre. |
"Der Generationenkonflikt als politische Herausforderung"
| Vortrag von Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands Termin: Donnerstag, den 30. Juni 2005, 20 Uhr Ort: Haus der KDStV Borusso-Saxonia, Lotzestr. 20, 12205 Berlin-Lichterfelde-West (Ich erwarte erbitterte Beschimpfungen in den Kommentaren und gebe gerne zu, dass dies eine neue Dimension der Provokation ist ...) |
Dienstag, Juni 28, 2005
Absenkung des GmbH-Mindestkapitals auf 10.000 Euro ist gescheitert
| Die von der Bundesregierung angestrebte Senkung des Startkapitals für Gesellschaften mit beschränkter Haftung von 25.000 auf 10.000 Euro ist gescheitert. Die Union, die eine Herabsetzung des GmbH-Mindestkapitals grundsätzlich befürwortet, aber ein umfassenderes Reformpaket fordert, hat eine Verabschiedung des Gesetzes noch vor möglichen Neuwahlen verhindert. Sie verlangt noch eine Anhörung des Bundestags-Rechtsausschusses zu den GmbH-Plänen, meldet Beck Aktuell.
Siehe auch BB-Gesetzgebungsreport: Entwurf eines Mindestkapitalgesetzes (MindestkapG) - Substanzielle Absenkung des Mindeststammkapitals, BB 2005, 1061 |
Umfrage: Juristen sind schneller, schlauer und sprachgewandter!
Eine Sonderauswertung der "Studentenspiegel"-Untersuchung zeigt: Die bestenDies ist kurz gefasst das Ergebnis der McKinsey-Auswertung der Umfrage, die die Grundlage eines detaillierten Berufsreports für Juristen ist, der als Titelstory des neuen "manager magazins" vergangenen Freitag erschienen ist. Wer den "Ego-Boost" sofort braucht und den Kommilitonen nicht ohnehin schon mit der nötigen Portion Arroganz gegenübertritt, kann die positiven Ergebnisse, inklusive einem weiteren Fakultäts-Ranking auch ohne Gang zum Kiosk sofort beim "Spiegel" abrufen. |
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Aufnahme in Verfassungsschutzbericht
Ein Eingriff in die Pressefreiheit bedarf der Rechtfertigung durch ein allgemeines Gesetz (Art. 5 Abs. 2 GG). Ein solches Gesetz ist § 15 Abs. 2 VSG NRW. Bei der Nutzung der Ermächtigung des § 15 Abs. 2 VSG NRW zur Veröffentlichung von Informationen im Verfassungsschutzbericht ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Um den Verdacht einer verfassungsfeindlichen Bestrebung zu bejahen oder die negative Sanktion einer Veröffentlichung im Verfassungsschutzbericht zu ergreifen, müssen hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. Die bloße Kritik an Verfassungswerten reicht nicht aus. Denn die Meinungs- und Pressefreiheit lässt auch eine kritische Auseinandersetzung mit Verfassungsgrundsätzen zu. Lassen sich aber aus den Meinungsäußerungen Bestrebungen zur Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung ableiten, dürfen Maßnahmen zur Verteidigung dieser Grundordnung ergriffen werden. Dabei können auch einzelne Zeitungsartikel zur Begründung herangezogen werden, wenn sie aus sich heraus oder im Zusammenwirken mit anderen Befunden auf verfassungsfeindliche Bestrebungen hindeuten. Auch Artikel, die die Mitglieder der Redaktion nicht selbst verfasst haben, dürfen einbezogen werden. In diesem Fall bedarf es aber besonderer Anhaltspunkte, warum aus den Artikeln von Dritten, die der Redaktion nicht angehören, entsprechende Bestrebungen von Verlag und Redaktion abgeleitet werden können. Dies kann der Fall sein, wenn durch die redaktionelle Auswahl der von Dritten geschriebenen Veröffentlichungen verfassungsfeindliche Bestrebungen von Verlag und Redaktion zum Ausdruck kommen.Aus der Pressemitteilung des BVerfG in Sachen "Junge Freiheit". M.E. sollte man sich immer sofort beim Geschäftsführer beschweren, wenn irgendwo die Junge Freiheit ausliegt. Zuletzt gesehen im Edeka in Prerow. Verkäuferinnen sagen meist nur "die wird halt gekauft" und geben die Kritik kaum weiter ... |
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Revision zurückgezogen: Ernst August ist nun vorbestraft
| Der Welfenprinz Ernst August von Hannover gilt künftig wegen gefährlicher Körperverletzung als vorbestraft. Seine Verurteilung zu einer Geldstrafe von 445.000 Euro sei rechtskräftig, teilte das Oberlandesgericht Celle am Montag mit. Der Anwalt des Prinzen habe die Revision gegen das Urteil offiziell zurückgezogen. Der Verteidiger hatte angekündigt, eine Wiederaufnahme des Verfahrens anzustreben. Eine Begründung nannte er nicht, meldet FAZ.NET |
Montag, Juni 27, 2005
FTPWelt.com: Erste Strafverfahren gegen Nutzer eingeleitet
| In einem der bislang größten aufgedeckten Fälle von Internet-Piraterie und Raubkopiererei sind die ersten von bis zu 15.000 Verfahren gegen Nutzer eingeleitet worden. Die den Fall ermittelnde Staatsanwaltschaft Mühlhausen sieht auch im Download von Raubkopien eine strafbare Handlung. Nach Ermittlung der Klarnamen habe sich die ursprünglich angenommene Zahl von 45.000 Beschuldigten allerdings deutlich reduziert, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
[heise online] |
Berufsreport für Juristen
| Der Kollege aus Schwabenheim weist auf einen sehr gehaltvollen Artikel im Manager Magazin hin.
Hat jemand schon einmal einen Blick in den "detaillierten Berufsreport für Juristen" geworfen, der als Titelgeschichte des neuen manager magazins am Freitag (24. Juni) erschienen sein soll? |
Workaround fertig: Testeintrag
Mit diesem kleinen Eintrag möchte ich testen, ob der Workaround funktioniert, wie er soll. Der Beitrag hat keinen weiteren Zweck und kann deshalb gefahrlos überlesen werden.
Zum Ausgleich präsentiere ich links ein Originalfoto einer Gummitapete im zeitlosen Heinz-Becker-Design aus einem Bochumer Hotel. Vielleicht gibt es an dieser Stelle auch bald ein paar Fotos vom Zeltwochenende in Prerow an der Ostsee ... |
Treue
| Das Problem mit dem verhunzten Layout scheint allgemein bekannt zu sein. Ich gehe also davon aus, dass die Techniker bei Blogger hart an der Lösung arbeiten und ich weiterhin treu bei Blogger bleiben kann. Nachtrag: mein Workaround mit einem TABLE-Tag um den BlogTitle-Platzhalter scheint erstmal zu halten. Mal sehen, was es in der Sache noch zu vermelden gibt. Kann man eigentlich mit vernünftigem Aufwand sein Blogspot-Blog "exportieren", falls man es mal sichern oder aber in eine eigene Software übertragen möchte? |
Samstag, Juni 25, 2005
Spieglein, Spieglein an der Wand...
| was denken die anderen über dieses Land? Das Image der Bundesrepublik nimmt nach einer Studie des Pew Research Centers aus Washington im europäischen Vergleich eine Spitzenstellung ein. Sogar in den Niederlanden und in Großbritanien landen wir auf den vorderen Plätzen. Im WM-Fieber hätte dies möglicherweise anders ausgesehen. Ganz im Gegensatz zu diesen positiven Werten aus dem Ausland, glauben die Deutschen selber allerdings nicht, von der Welt geliebt zu werden. Trost beim Tagesspiegel. |
Kampf der Prostitution-The American Way
| Der Pranger scheint sich in den USA immer größerer Beliebtheit zu erfreuen. Nun im Kampf gegen die Prostitution. Freier können anlässlich ihrer Festnahme gemachte Bilder inklusive ihrer persönlichen Daten nun bis zu 30 Tage im Netz bestaunen. Stolze Ankündigung der Chicago Police. Bei uns tendiert die rechtliche Einordnung der Tätigkeit ja eher zu einem normalen Werk- oder Dienstvertrag (die genaue Einordnung ist wohl einzelfallabhängig). Zumindest bleibt den Kunden aber die multimediale Präsenz erspart. |
Rechtsreferendar/in (Wahlstation) gesucht
| Auf der Tagung in Bochum habe ich endlich mal RA Jörg Heidrich, den fleißigen Justiziar des Heise Verlags, getroffen. Wer die letzte c't aufmerksam gelesen hat, weiß ja, dass der Verlag händeringend Referendare sucht (die Anzeige habe ich auch online gefunden).
Bewerbungen werden weiterhin entgegengenommen. Für Rückfragen steht Ihnen der Justiziar Joerg Heidrich unter Tel. 0511/5352-148 und E-Mail joerg.heidrich@heise.de zur Verfügung. |
Hilfe!
| Irgendwie funktioniert das Layout seit gestern Nacht nicht mehr richtig, obwohl ich garantiert nichts am Template geändert habe. Auch eine Verringerung der Breite der rechten Menüleiste kann nicht verhindern, dass die Abschlusszeile des obersten Beitrags erst am Ende der Menüleiste erscheint.
Hat jemand der hier anwesenden HTML-Artisten den Fehler ausmachen? Vielen Dank im Voraus! |
Schon wieder folternde Nazis
Der Tagesspiegel sorgt mal wieder für Übelkeit bei den Lesern:
Stundenlang folterten sechs Jugendliche am 1. Mai einen 40-jährigen Mann, weil sie ihn für einen Kinderschänder hielten. Zwei Tage war der Mann danach bewusstlos und musste drei Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Wie die Polizei erst am Freitag bekannt gab, gehören die Täter einer Gruppe von elf Schlägern aus der rechten Szene an, gegen die schon wegen anderer Überfälle ermittelt wird. |
Aus Gericht entflohener Häftling wieder gefasst
Der am Donnerstag aus dem Berliner Amtsgericht Tiergarten geflohene Häftling ist von der Polizei wieder gefasst worden. Der 25-Jährige sei am Freitag nachmittag in der Raschdorffstraße in Reinickendorf festgenommen worden, wie die Polizei mitteilte. Bei der Festnahme leistete er Widerstand und wurde dabei leicht verletzt. Auch ein Polizist erlitt leichte Verletzungen. Der Untersuchungshäftling war nach seiner Verurteilung aus der Vorführzelle des Gerichts geflohen und zunächst spurlos verschwunden.Tagesspiegel-Newsticker |
Teure Schnäppchen
Ein Schnäppchen sollte es werden, doch einer dänischen Touristin kam der Kauf einer gefälschten Dior-Sonnenbrille teurer, als es der Erwerb des Originals je hätte werden können.Harte Zeiten für Produktpiraten nahe der Küste der Reichen und Schönen, von denen sueddeutsche.de berichtet |
Donnerstag, Juni 23, 2005
Abmeldung
| Abfahrt nach Bochum in wenigen Minuten. Hoffentlich treffen wir dort einige Bekannte aus der Blawgosphäre. Wenn es sich ergibt, bringen wir auch ein paar spektakuläre Fotos mit ;-) |
BGH klärt Voraussetzungen der Produkthaftung
| Für die Haftung eines Unternehmens als tatsächlicher Hersteller nach dem Produkthaftungsgesetz kommt es nicht darauf an, ob der Hersteller bereits zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens des Produktes feststellbar gewesen ist. Die Haftung als Quasi-Hersteller treffe ein Unternehmen, so der Bundesgerichtshof, wenn sich die Beklagte als Hersteller ausgegeben habe. Hierfür könne bereits die Fortführung des Produktnamens oder die Übernahme von alten Warenbeständen sprechen.
BGH, Urteil vom 21.06.2005, VI ZR 238/03, aufbereitet bei Beck Aktuell Die Entscheidung selbst liegt noch nicht vor, einstweilen mag sich der Leser mit der Pressemitteilung begnügen. |
Greed, for lack of a better word, is good
| Dieser urkapitalistische Satz aus der filmischen Offenbarung jedes BWL-Studenten ("Wall Street") gehört ohne Zweifel zu den 100 Top Movie Quotes. In der guten Gesellschaft ewiger Sätze wie "Soylent Green is people" und "I'm going to make him an offer he can't refuse." ... [IT&W] |
Neues Blawg
| Heute habe ich mal wieder ein - zumindest für mich - neues Blawg entdeckt: "walfischbucht" von Arne Buck aus Wismar verspricht, sehr interessant zu werden. Besser lesbar könnte es allerdings sein (oder habe nur ich Probleme, die zarten weißen Buchstaben auf dem schwarzen Hintergrund ohne Anstrengung zu lesen?). |
Mittwoch, Juni 22, 2005
Das Google-Orakel ...
| ... weiß zwar viel, aber auf manche Fragen wohl doch nicht die allein seligmachende Antwort. :-) |
Aktenvortrag - ein Merkblatt
| Der Präsident des Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamtes der Länder Berlin und Brandenburg hat ein neues Merkblatt mit Hinweisen zur Anfertigung des Aktenvortrages (mündliche Prüfung) herausgegeben. Es steht auf der Homepage der Referendarabteilung zur Ansicht und zum Ausdruck bereit. |
Gutes Team
| RA Dirk Jungnickel hat Mitarbeiter in seiner Kanzlei. Welche und in welcher Position verrät er auf seiner Website unter "Kanzlei", "Mitarbeiter". |
EG-Rechtsakte und Zitate
Die nicht ohne weiteres nachzuvollziehende Systematik der Numerierung von Richtlinien, Verordnungen und anderen Rechtsakten der EG wird auf dieser Seite umfassend erklärt.[Streitsache ] |
"Das Web sind wir"
"Social Software" nennt sich der neue Trend. Im weitesten Sinne sind damit alle Anwendungen gemeint, die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen, also auch Groupware, E-Mail oder Instant Messenger. Seit einigen Jahren steht der Begriff jedoch vor allem für Web- Anwendungen, die auf der Viele-zu-viele-Kommunikation des Internets aufbauen."Technology Review"-Artikel von Mario Sixtus |
Neues Technorati
| Die Umstellung auf das neue Layout bei Technorati ist offenbar vollzogen. Mit dem neuen Design kamen auch einige technische Verbesserungen, z.B. die Ordnung nach "Authority" (oder gab es die schon zuvor?). |
Beitragsverpflichtung zur berufsständischen Anwaltsversorgung während einkommensloser Kindererziehungszeiten verfassungswidrig
| Die Beitragsregelung der Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg, die zur Beitragsleistung auch bei Einkommenslosigkeit während der Zeiten der Erziehung eines Kindes in dessen ersten drei Lebensjahren verpflichtet, verstößt gegen das Gleichberechtigungsgebot (Art. 3 Abs. 2 GG). Sie führt zu einer unzulässigen faktischen Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern. Die Regelung kann jedoch bis zum In-Kraft-Treten einer verfassungsrechtlichen Neuregelung, längstens bis zum 30. Juni 2006, weiter angewendet werden. Der notwendigen Neuregelung ist rückwirkende Geltung zugunsten solcher Mitglieder beizulegen, die – wie die Beschwerdeführerin – ihre Beitragsverpflichtung angefochten haben. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts. Damit hatte die Verfassungsbeschwerde einer Rechtsanwältin aus Baden-Württemberg weitgehend Erfolg. Diese hatte im verwaltungsgerichtlichen Verfahren erfolglos die beitragsfreie Mitgliedschaft im Versorgungswerk für die Zeit ihres dreijährigen Kindererziehungsurlaubs beantragt.
BVerfG, Pressemitteilung Nr. 52/2005 vom 22. Juni 2005, siehe den Beschluss vom 05. April 2005 – 1 BvR 774/02 – |
Dienstag, Juni 21, 2005
DFG-Graduiertenkolleg in Bayreuth
1,2 Millionen Euro investiert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ein neues Graduiertenkolleg zum Thema Geistiges Eigentum und Gemeinfreiheit oder Wissensallmende. 14 Doktoranden und ein Habilitand sollen ab dem kommenden Frühjahr an der Universität Bayreuth untersuchen, ob die Balance zwischen den Ansprüchen der Rechteinhaber, die fortgesetzt Stimmung für strengere Gesetze machen, und der Informationsgesellschaft als Ganzes noch stimmt.Nicht nur heise online und der idw-Ticker melden diesen Coup, den ich als Außenstehender Ansgar Ohly zuschreibe. |
Serientäter in Berlin
Dass sich Sawis J. in der Türsteher-Szene herumtrieb, war gewiss kein gutes Zeichen. Trotzdem keimte bei der Polizei und Staatsanwaltschaft so etwas wie Hoffnung auf: Zwei Jahre lang war von dem verurteilten Serientäter nichts Schwerwiegendes zu vernehmen gewesen. Doch dann schlug der 18 Jahre alte Iraner wieder zu. Derzeit wartet Sawis J. in Untersuchungshaft auf seinen nächsten Prozess. Wegen schweren Raubes.Artikel im Tagesspiegel Man mag es kaum glauben und ich traue mich auch nicht, es laut zu sagen, weil es immer wieder Überraschungen gibt, aber es könnte sein, dass diesmal KEINE Bewährung herauskommt. Der junge Mann wird sich wundern, warum der Staat auf einmal die Krallen zeigt, wo er bisher nur Zeichen von Schwäche gewohnt war ... |
BookButler
| Dieser "Preisvergleich für Bücher" macht vor allem bei der überwiegenden Masse der preisgebundenen Werke sehr viel Sinn. |
EuGH C‑105/03 - Pupino
Das Urteil des EuGH in der Rechtssache C‑105/03 - Maria Pupino:Nach alledem ist auf die Vorlagefrage zu antworten, dass die Artikel 2, 3 und 8 Absatz 4 des Rahmenbeschlusses dahin auszulegen sind, dass das nationale Gericht die Möglichkeit haben muss, Kleinkindern, die – wie im Ausgangsverfahren – nach ihren Angaben Opfer von Misshandlungen geworden sind, zu erlauben, unter Modalitäten auszusagen, die ihnen einen angemessenen Schutz bieten, z. B. außerhalb der öffentlichen Gerichtsverhandlung und vor deren Durchführung. Das nationale Gericht muss sämtliche Vorschriften des nationalen Rechts berücksichtigen und ihre Auslegung so weit wie möglich an Wortlaut und Zweck des genannten Rahmenbeschlusses ausrichten. |
Politischer Schlagabtausch ...
... findet offenbar doch auch in der deutschen Blogosphäre statt, jedenfalls bei Statler & Waldorf:
Gerade live im ZDF: Klaus Wowereit — im Hauptberuf Party-Xxxxxxxx, nach Feierabend auch mal als Regierender Bürgermeister von Berlin unterwegs und früher mal Jurist gewesen — debattiert Fragen des Grundgesetzes mit einer habilitierten Verfassungsrechtlerin. Kommt in etwa so rüber wie ein Fußballspiel, in dem ich gegen den jungen Pele antrete. Tolle Unterhaltung, aber Wowi sollte sich doch lieber wieder auf Dinge konzentrieren, die er gut kann — zum Beispiel in Quizshows den Beginn des zweiten Weltkrieges nicht terminieren zu können.Man darf gar nicht daran denken. |
PR-Super-GAU
| Ein solches Ereignis zerstört den Eindruck der besten Hochglanzbroschüre.
[Dank an den Aktenvermerk] |
Warum Perlen-Paula nicht flirten will
Die Perlen-Paula - um den Hals die Perlen von Oma, an den Ohren die Perlen von H&M - sitzt meist am Fleischkreisel. Die runde Bank am Bonner Juridicum ist der wichtigste Ort studentischer Fleischbeschau. Einmal sitze ich neben ihr - und schaue schüchtern rüber. Den Kragen ihrer Ralph-Lauren-Bluse hat sie hochgestellt, sie kramt in ihrem grünen Longchamp-Säckchen. Ich versuche, ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Doch als ich ihr berichte, dass ich nicht nur Jurisprudenz, sondern auch Geschichte studiere, zieht sie die Augenbrauen nach oben. Eine Minute später sagt sie: "Ich muss mal gehen."Willkommen an der Juristischen Fakultät, Manuel ... |
Lebenslang, immer wieder
Es geschah im Jahr 1970, im Johnston County, einem Landkreis, damals bekannt als "Ku-Klux-Klan-Land". Allen schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, auf Baustellen, in Speditionen. Die Arbeit war hart, der Lohn gering, und Allen glaubte, dass ihm mehr zustand als das Wenige, was er sich auf ehrliche Weise verdienen konnte. Eines Nachts, er ging allein durch die Straßen, sah er eine offene Haustür. Er trat ein, suchte Wertvolles und entdeckte einen Fernseher. Er zog den Stecker und nahm ihn mit.Der Spiegel berichtet aus dem Mutterland der Rechtsstaatlichkeit. |













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