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Bewerbungen: Karriererisiko Google
| Peinliche Fotos, private Informationen - im Internet kursiert so manche Jugendsünde. Was man sorglos ins Netz gestellt hat, wird in Bewerbungsgesprächen mitunter zum Bumerang. Denn auch Personalchefs können googeln, erklärt uns der UniSPIEGEL. |
Keine Revolution, aber außerordentlich substanziell und fehlerfrei
| Bevor es wieder heißt, die Dissertation des/der Kanzlerin sei nachträglich verschwunden worden (so wie angeblich bei Dr. Kohl), hat sich die Süddeutsche in vorauseilendem Gehorsam die Diss von Frau Merkel verschafft und einem Fachmann vorgelegt. Und nachdem Frau Merkel in Physik 'ne glatte eins kriegt, soll sie nun auch zur Kanzlerin taugen, sagt die anschließende Wahlempfehlung (immer noch in der SZ. Der SZ): Die von der Physikerin Merkel angegangenen wissenschaftlichen Probleme sind im übrigen bis heute nicht befriedigend gelöst. Das allerdings hat mit der Komplexität der Sache zu tun und lässt wenig Rückschlüsse auf den Erfolg der Politikerin Merkel zu. Als solche könnte sie bekanntlich die Chance bekommen, die nicht minder komplexen Strukturen eines ganzen Landes nach Lösungsansätzen abzusuchen. Akribie und Hartnäckigkeit sind zweifellos auch auf diesem Gebiet von Nutzen. Vor fast zwanzig Jahren promovierte die Physikerin über den Mechanismus von Zerfallsreaktionen und die Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten.Und weil's so schön ist ebd.: Als erster nahm Friedrich Merz seinen Hut. Im Oktober 2004 gab er alle Spitzenämter in der CDU auf. Danach wurde es ziemlich still um seine Idee einer Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt. Zwar beteuerte Michael Meister, Mathematiker und Nachfolger von Merz als Fraktionsvize und Finanzexperte der Union, kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Auch wenn Friedrich Merz gegangen ist, ist der Bierdeckel nicht tot.“ Doch wie glaubwürdig ist diese Aussage eines Mannes, dessen Dissertation den Titel „Eine asymptotische Entwicklung des globalen Diskretisierungsfehlers von Differenzenverfahren zur numerischen Lösung von quasilinearen parabolischen Systemen von Differentialgleichungen“ trägt?Heute hat Frau Merkel ganz andere Kaliber auf dem Deckel. Aber an dem Zerfallsproblem arbeiten sie und die Herren Ministerpräsidenten ja noch. |
BAK x Einkommen = Geldstrafe
Ein ganz fein einfaches Rechenmodell haben die Dänen da, erleichtert die Strafzumessung insbesondere für den Referendar im Sitzungsdienst. Letztendlich wird sich die Geldstrafe im Einzelfall für einen vorsätzlichen § 316 wohl auch vor deutschen Gerichten in Richtung 30 TS á o/oo bewegen. Bei der Sperre ist man nördlich des Flensäquators aber wohl zickiger, berichtet spiegel.de. Und nun das Rechenbeispiel: BAK x Einkommen = Geldstrafe. spon dazu: Wird [der Täter] mit zwei Promille erwischt, zieht der Staat ein komplettes Monatseinkommen ein.Iudex non calculat. Weil einkommensabhängige Geldstrafen, wie jeder weiß, dem deutschen Strafrecht bisher fremd sind, kann man auch gleich in einer entsprechenden Umfrage für eine ähnliche Lösung (...jurabilis-Reformvorschlag: Tagessätze) votieren. Wir legen allen Lesern die Teilnahme nahe. |
Nie wieder langweilige Urlaubsfotos
| Die Idee hat was. Empörenderweise gibt es noch kein JUMP Germany (oder gar JUMP Berlin). Direkt zu den Fotos geht es hier. |
Wahlwerbung im 21. Jahrhundert
| Bei der Google-Suche nach "Schwiegersohn" macht die reiche SPD kreative Adword-Wahlwerbung für ihr Portal www.die-falsche-wahl.de. |
''Sex on the Beach'' kommt Asta teuer
Das Problem des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Duisburg-Essen lässt sich anhand der Cocktail-Karte seines hauseigenen Kulturcafés beschreiben. Dort im Angebot: Sex on the Beach, Spanish Wallbanger, Whiskey Sour sowie 41 andere hochprozentige Getränke - allesamt zu konsumentenfreundlichen Preisen ab 2,50 Euro. Über Jahre schenkte der von der Alternativen Liste dominierte linke AStA auf diese Weise den Kommilitonen ein - und häufte Schulden auf Schulden.sueddeutsche.de informiert über diese neuerliche Imagekampagne für die deutsche AStA-Kultur |
Schwierige Suche
Die Humboldt-Universität hat erneut einen Korb bei ihrer Suche nach einem neuen Präsidenten bekommen. Helmut Schwarz, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft und international renommierter Chemie-Professor an der TU Berlin, hat der Uni in der vergangenen Woche abgesagt. Schwarz nennt als Ursache die Berliner Landespolitik, die er gegenüber dem Tagesspiegel hart kritisierte:„Die Humboldt-Universität erhebt zu Recht den Anspruch darauf, zu den besten Hochschulen gehören zu wollen. Doch die Politik hilft ihr nicht, im Gegenteil.“Weiterlesen |
Politische Zeichen
„Berlin ist eine tolerante und weltoffene Metropole.“ Das schreibt Wowereit auch in seinem Grußwort für die „Folsom Europe“-Messe. Das ist eine Ausstellung plus Straßenfest für Sadomaso. Auf dem Titel des Messeprogramms sieht man einen Mann, der mit schweren Ketten an ein Männerpissoir gefesselt ist. Er trägt eine Gasmaske, Militärstiefel und einen Leder-Tanga. Privat mögen die Beteiligten das als freiwilliges Spiel ansehen. Öffentlich propagiert lässt sich so etwas von Gewaltverherrlichung nicht unterscheiden. Es ist schwer vorstellbar, dass ein gebildeter Berliner wie Wowereit nie die „Männerfantasien“ von Klaus Theweleit gelesen hat. Undenkbar also auch, dass er sich nie mit dem Verhältnis von Sexualität, Herrschaft und Gewalt beschäftigt hat. Oder ist Wowereit kein Linker? War er niemals einer?Soweit ein Kommentator im Tagesspiegel. Der Autor ist und wird sicher kein Freund der Sadomasoszene, vielleicht sogar ist er zu konservativ zumindest für Schöneberg. Darauf kommt es aber nicht an. Niemand sollte Wowereits Lebenswandel zum Gegenstand kritischer Kommentare machen. Es geht um etwas ganz anderes. Ich habe neulich den begeisterten Neu-Sozialdemokraten Manuel gefragt, für welche Politik Wowereit denn stehe, was er in Sachen Wirtschaftsansiedlung tut, kurz, wer Wowereit als homo politicus denn nun ist. Vielleicht war diese Frage aber auch gemein. Diese Frage könnte wohl nicht mal der Senatssprecher beantworten. |
Erinnerung
| Aus gegebenem Anlass möchte ich an diesen Hilferuf erinnern. Nicht nur der designverwöhnte Autor Nils sitzt mir im Nacken ;-) |
''Das Vertrauen in Online-Inhalte wird immer stärker''
| Nick Montford ist einer der bekanntesten Computer-Literaten Amerikas. Sein Buch "Twisty Little Pages" gilt als Standartwerk für Interactive Fiction, darüberhinaus schreibt er regelmäßig für Tageszeitungen wie die New York Times und San Fransisco Chronicle. Vor zwei startete er mit fünf Kollegen den Weblog grandtextauto.com. Die Internetseite gehört zu den beliebtesten Blogs der Welt. Grund genug, einen der „Godfathers of Blogging“ einmal zu befragen. |
Schnell und schmutzig
| Und ewig schon bloggt das Web. Denn heutige "Online-Journale" sind im Wesentlichen nichts anderes als Ausdruck einer technischen Evolution in der Produktion von Netz-Texten. Heute jedenfalls starten die Netz-Tagebücher von SZ-Autoren!
Verkündet die Süddeutsche Gut zu wissen, dass es Netz-Tagebücher sind. |
Wahl-o-Mat
| Nachdem hier auf der Seite in der letzten Zeit immer wieder Diskussionen über mögliche Parteivorlieben geführt wurden, ist es vielleicht Zeit hierfür. Schade eigentlich, dass sich einige der Beteiligten der Diskussion jetzt ganz enthalten. Nur zur Info: CDU/CSU taucht bei mir an allerunterster Stelle der Liste auf. |
Materiellrechtliche Defizite
| Sicher geht es nicht nur mir so - aber die materiellrechtlichen Kenntnisse sind seit dem 1. Examen doch schon sehr eingestaubt, so dass man wirklich jede Möglichkeit zur Wiederholung nutzen muss. Bei der Gelegenheit hab ich ein paar Unterlagen von Alpmann/Schmidt gefunden. Auch wenn ich mit dem Verein nicht so viel am Hut habe, das "Probematerial" ist durchaus brauchbar und vor allem einigermaßen aktuell (im Gegensatz zu den eigenen Aufzeichnungen) Polizei- und Ordnungsrecht (PDF) Vertragliche Schuldverhältnisse (PDF) |
EDV-Gerichtstag
| Nachdem ich mir heute diese mitreißende Show des JuraWiki-Teams angehört habe, hoffe ich doch sehr, es dieses Mal zum "Treffen der Gemeinde" in Saarbrücken zu schaffen. Hilfsweise haben wir schon ausgemacht, Skype zu nutzen, weshalb ich es bekanntlich auch prompt installiert habe (vorher sah ich keinen Sinn darin!). |
Post für einen Toten
„Das Buch hat mich sehr berührt, all diese falsch gestellten Weichen in der SPD, die knappe, klare Analyse, die Personenschilderungen, distanziert und dabei so intim, der gnadenlos trockene Humor ... Ich freue mich schon auf unser Treffen.”Diese Zeilen erreichten Peter Glotz leider nicht mehr. Dessen Autobiographie lässt noch mehr verstehen, warum dieser Mann nicht nur zuletzt nie richtig zur SPD passte. Der Oswald Metzger der SPD eben. Hoffentlich nicht so schnell vergessen |
Schutz der Entscheidungsfreiheit
Hinweis für Vereine: |
Anhörung
Gut eine Woche nach dem massiven Polizeieinsatz gegen Fußballfans in einer Friedrichshainer Diskothek beschäftigt sich an diesem Montag das Abgeordnetenhaus mit den Vorgängen. Polizeipräsident Dieter Glietsch und Innensenator Ehrhart Körting (SPD) werden heute vor dem Innenausschuss Rede und Antwort stehen. Insbesondere die Grünen hatten den Einsatz als unangemessen kritisiert.Artikel im Tagesspiegel |
Vergeßt Kyoto!
Der Kyoto-Prozeß ist eine bemerkenswerte Übung darin, sich und der Welt etwas vorzumachen. Stufe 1 wird keinen meßbaren Effekt auf die Klimaerwärmung haben. Weder Amerika noch Indien oder China - alles Länder, die zahlreiche neue Kohlekraftwerke bauen und die meisten Treibhausgase produzieren - haben vor, sich an den Stufen 1 oder 2 zu beteiligen. Man muß kein Wirtschafts-Nobelpreisträger sein, um einzusehen, warum das Kyoto-Protokoll in der Liste der realistischen Programme zur Lösung globaler Krisen ganz nach unten rutschen sollte.Auf diese Thesen von Lord Dick Taverne zum Kyoto-Protokoll wird Klaus Töpfer in der nächsten Woche an gleicher Stelle antworten. In Deutschland ist die Debatte um den Sinn von Kyoto und der CO2-Reduktion allgemein traditionell weniger differenziert ausgeprägt als andernorts. Viele hierzulande wissen gar nicht, wie umstritten gewisse (in der Diskussion stets axiomatisch behandelte) Hypothesen zur Klimaveränderung mittlerweile sind. |
Die Humanisierung des Netzes
Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr, um »drin« zu sein. »Social Software«, soziale Dienste und Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig. Auch viele Zeitgenossen, die sich im Grunde ihres Herzens für Netz-affin halten, verpassen den Anschluss – und wissen es selbst nicht einmal. »Es entsteht gerade eine riesige Kluft. Wer jetzt nicht dabei ist, dem entgehen wesentliche Möglichkeiten«, befürchtet Thomas Burg. Der Wissenschaftler leitet das Institut für Neue Medien an der Donau-Universität Krems. Er warnt angesichts des behäbigen Verhaltens der Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum vor einer »Digitalen Spaltung zweiter Ordnung«.Weiterlesen in der aktuellen ZEIT Der Duktus des Artikels aus der Feder von Mario Sixtus überrascht natürlich kaum: "Das Rückgrat der neuen Bewegung besteht aus einer Vielzahl einzelner Online-Journale (Weblogs oder kurz Blogs). Ihre Gesamtheit nennt man auch Blogosphäre. Mit einer kostenlosen Blog-Software, wie sie zum Beispiel der Anbieter Blogg.de zur Verfügung stellt, kann jeder – auch der Programmierunkundige – eine Art Log- oder Tagebuch ins Internet stellen."Auch die Blawgs sind - mal wieder mit ihrem bekanntesten Vertreter - vertreten: Wie man es schafft, Web und Wirklichkeit miteinander zu verbinden, zeigt exemplarisch der Düsseldorfer Anwalt Udo Vetter. Seit rund zwei Jahren beschreibt der 40-Jährige in seinem LawBlog mit trockenem Humor und launigem Tonfall seinen Arbeitsalltag zwischen Strafgericht und Straßenverkehrsamt. Bisweilen wird in dem Blog auch heiß diskutiert: Zum Eintrag über einen aktuellen Fall sammelten sich kürzlich binnen eines einzigen Tages über 200 Leserkommentare an. Diese Aufmerksamkeit spürt Vetter auch beruflich. »Anfangs war es wirklich nur ein Spaß«, sagt er, »ich schreibe gern, und als ich Blogs entdeckte, bot sich dieses Format einfach an.« Seit etwa einem halben Jahr ist ein zweiter Aspekt hinzugekommen. »Seit neuestem häufen sich die Erstklienten, die mich nur aus dem Internet kennen. Inzwischen ist mein Blog tatsächlich zu einem Wirtschaftsfaktor für mich mutiert; das hätte ich so nie erwartet.« |
Dienstgradabzeichen der Schutzpolizei
| Diese Übersicht der Polizei Sachsen ist recht nützlich (obwohl natürlich zwischen den Ländern gewisse Abweichungen, Stichwort "A12"-Hauptkommissare und im höheren Dienst, bestehen). Erschreckend viele Referendare haben nicht einmal grundlegende Ahnung von den verschiedenen Laufbahnen. Siehe auch hier. |
Bundesbank-Referendariat
Absolvieren Sie unser 21-monatiges Bundesbank-Referendariat und übernehmen Sie anschließend in der Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes anspruchsvolle Aufgaben in der Deutschen Bundesbank. Als Generalist(in) eröffnen sich Ihnen vielfältige und attraktive Einsatzmöglichkeiten in grundsätzlich allen Tätigkeitsbereichen. Je nach unserem Bedarf und Ihren Interessen können Sie beispielsweise in der Zentrale an volkswirtschaftlichen, bankbetrieblichen, organisatorischen oder personellen Grundsatzfragen arbeiten oder in einer unserer Hauptverwaltungen in der laufenden Bankenaufsicht tätig werden oder sich mit Fragen des operativen Bankgeschäfts befassen.Bundesbank - Jobs und Karriere - Bundesbank-Referendariat Bei der Bundesbank bieten sich auch noch andere Perspektiven im höheren Dienst. |
Uni-Marketing
"Sehr geehrte Studierende, am ersten November-Wochenende ist mit einem erhöhten Elternaufkommen zu rechnen". Was wie eine Warnmeldung klingt, ist in Wirklichkeit Werbung. Die Stadt Münster und ihre Hochschulen bitten die Eltern ihrer Studenten zum Besuch. "Elternalarm" heißt die Aktion, die beim Münster Marketing angesiedelt ist. "Wir wollen den Hochschulstandort stärken und die Eltern touristisch an die Stadt binden", sagt Hermann Meyersick vom Stadt-Marketing.''Jetzt holen die auch noch die Eltern an die Uni...'' - sueddeutsche.de Kurz gesagt: Die Studenten scheinen von der Aktion wenig begeistert. Der Asta der Uni Münster will sich daran gar nicht erst beteiligen. "Da geht es nicht darum, die Eltern an das Studium heranzuführen, sondern Marketing für die Stadt zu machen. Daran haben wir kein Interesse", sagt Jochen Hesping vom Asta. "Der Elternalarm geht vollkommen an den Bedürfnissen der Studierenden vorbei." |
Quote Of The Day
There is danger from all men. The only maxim of a free government ought to be to trust no man living with power to endanger the public liberty. |
ZVS: Mehr Beratung, weniger Vermittlung
| Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) in Dortmund steht vor umfassenden Reformen. In der Debatte plädiert nun ZVS-Direktor Ulf Bade dafür, die Behörde in eine Service- und Beratungszentrale umzubauen, meldet der UniSPIEGEL. Man wünschte sich, dass die Hochschulen genug Geld hätten, von ihren Möglichkeiten bei der Bewerberauswahl Gebrauch zu machen. In gewisser Weise vorbildlich in dieser Hinsicht ist die BLS, auch wenn der dortige Eignungstest offensichtliche Schwächen hat. |
Ohne Worte
"Nur zu dumm, dass mit Merkel, hätte sie ihren FDJ-Posten noch zielstrebig wie sie immer war ausgebaut, eine ehemals potentielle SED-Honecker-Nachfolgerin vielleicht bald unser Land regieren wird."Die Jurastudentin über Frau Dr. Merkel |
"Wahlreform"
Bei Wahlreform.de führt man aus:"Nehmen wir mal an, dem Wähler einer kleinen Partei würde die Möglichkeit eingeräumt werden, für den Fall, daß seine Lieblingspartei nicht die 5%-Hürde überspringt, diese Stimme auf eine andere Partei zu übertragen (und für den Fall, daß auch diese Partei an der Sperrklausel scheitert, diese an eine dritte Partei weiterzureichen, usw.). An wen die Stimmen in welcher Reihenfolge weitergegeben werden sollen, kann der Wähler ganz einfach durch eine Numerierung der Parteien auf dem Wahlzettel festlegen. |
25 Sekunden Werbezeit im ZDF am 14.9.05
"Wenn Sie für Waffen, Tabakwaren, Branntwein etc. werben möchten, platzieren wir Ihr Produkt gut sichtbar und werbewirksam über die ganze Spotlänge von 90 Sekunden."Dieser eBay-Artikel ruft erwartungsgemäß wenig Freude beim ZDF hervor: Die Parteien erhielten Sendezeit im Fernsehen, um inhaltlich Wahlwerbung zu machen und nicht, um ihre Sendezeit für Zwecke der Wirtschaftswerbung zu verkaufen und sich so 'jenseits der üblichen Parteieinfinanzierung Geldmittel zu verschaffen', sagte ZDF-Justiziar Carl-Eugen Eberle.Ich halte das ohnehin für rechtswidrig. |
Skype
| Nun habe ich also endlich auch Skype installiert. Für einen kleinen Test würde ich gerne mit einem Leser oder einer Leserin ein kleines Schwätzchen halten. Wer ist grade online und teilt mir seinen Usernamen per Mail oder in den Kommentaren mit? Nachtrag: Wer kann mir ein gutes USB-Headset empfehlen? Das würde ein ständiges Unter-den-Schreibtisch-Kriechen vermeiden helfen und so den Nutzungskomfort doch recht beträchtlich steigern. Nachtrag Nr. 2: Als vernünftige Alternative kommt mir dieses Gerät in den Sinn. Gibt es mit Standmikrofonen Rückkopplungseffekte bei Skype? |
Definition Blogger
Blogger: Term used to describe anyone with enough time or narcissism to document every tedious bit of minutia filling their uneventful lives. Possibly the most annoying thing about bloggers is the sense of self-importance they get after even the most modest of publicity. Sometimes it takes as little as a referral on a more popular blogger's website to set the lesser blogger's ego into orbit.Man beachte auch: Blawg: Some prick thought it would be clever to spell "blog" phonetically using the word "law" in the title. It's a phrase used to describe blogs primarily dealing with the law and legal issues. Wow, real clever, dipshit. How did you come up with that one?Und wenn wir schon dabei sind: Podcast: Someone had the revolutionary idea of taking a compressed audio file and putting it online. Yeah, doesn't sound so sexy when I describe it for what it is, does it you morons? It would have been a great idea if streaming audio wasn't already around for over a decade before the word "podcast" entered the lexicon. Man, I can't stand the word "lexicon." Talking about all these shitty words has made me start using shitty words. I'm so pissed, I just slammed the door shut on some kid's nuts. |
Sensationelle Mordprozesse
| Ich lese gerade die Diss eines Freundes über die Inszenierung sensationeller Mordprozesse Korrektur. Und dabei bekommt man dann so interessante Links wie folgendes: Ganz allgemein z.B. Famous Trials (kann man viel Zeit vertrödeln) oder auch über den Leopold Loeb Trial (zum gleichen Fall auch die ausführliche Seite hier). Und ausserdem noch ein bisschen was medizinisches über den Einsatz von Scopolamin als Wahrheitsserum. Man lebt und lernt. Deutlich spannender als jede Diss, die ich bisher in Jura gelesen habe (inklusive meiner eigenen) Ach ja, der Kollege ist Historiker. |
Ein Gericht wägt ab...
Was für ein passender Abschluss eines Tages, an dem ich mich mit der Abwägung im Baurecht befasst habe. Die BauNVO lässt in Wohngebieten nur sehr wenig zu."Wir Eltern bewegen uns ja schon in Richtung einer gesellschaftlichen Randgruppe."Ganz falsch ist das sicherlich nicht. Im Verfahren wurde ein Gutachter beauftragt, der den Lärm in den Grundstücken der Kläger gemessen hatte. Bei den Messungen konnte aber nicht geklärt werden, wie groß der Lärm ist, der von den Kindern ausgeht, und der, der von der benachbarten 4-spurigen Rennbahnstraße ausgeht, die hinter den Häusern verläuft.Klingt zunächst hart und unverständlich. Aber zumindest nach dem Artikel: Szenenwechsel - nur vier Meter entfernt nimmt Vera Witthöft, eine der beiden Familien, die geklagt haben, im Wohnzimmer Platz. Die Terrassentür ist geschlossen, trotzdem dringt Kindergeschrei durch den Raum, aber kaum Straßenlärm. In der Tat, es ist laut bei Familie Witthöft. "Wir haben doch ursprünglich sogar zugestimmt, daß der Kindergarten eingerichtet wird", sagt sie. Das habe ihnen schon Ärger mit den anderen Nachbarn eingebracht. "Aber verabredet waren 20 Kinder und nur vormittags. Dann wurde auf 56 Kinder erweitert." Das Bezirksamt habe "zurückgeschraubt" auf 40 Kinder bis 14 Uhr. Bei schönem Wetter seien die Kinder die ganze Zeit draußen, hinzu komme der Autolärm, wenn die Eltern sie morgens bringen und nachmittags abholen.Da hilft wohl wirklich nur eine Ortsbesichtigung. Mehr in der Welt. |
Luftsicherheitsgesetz in der Praxis
| Manchmal bekommen Passagierflugzeuge unheimliche Gesellschaft: von Jagdflugzeugen der Luftwaffe. Die Abfangjäger steigen immer dann auf, wenn Terrorverdacht besteht. In diesem Jahr geschah das bereits 20 Mal.
[SPIEGEL ONLINE] |
"Digitale Welten"
| Fotos, Musik und Videos bearbeiten leicht gemacht... Mit der neuen Tagesspiegel-Serie erfahren Sie in sechs Folgen Schritt für Schritt, wie Sie ganz leicht mehr aus Ihren Urlaubsfotos, Lieblings-CDs und Familienvideos machen können. Mit Tipps von Profi-Fotografen und Fachleuten, Produktempfehlungen und vielem mehr. |
US-Filmindustrie verklagt 286 Filesharing-Nutzer
| Der Interessenverband der US-amerikanischen Filmindustrie hat Klagen gegen 286 Internetnutzer wegen Copyright-Verletzungen eingereicht. Dabei hat die Motion Picture Association of America (MPAA) eine neue Taktik eingeschlagen, schreiben US-amerikanische Medien. Sie habe die Beschuldigten durch Daten ausfindig machen können, die sie von geschlossenen BitTorrent-Websites erhalten hat. Gegen diese war die MPAA in jüngster Zeit massiv vorgegangen. Als Teil der außergerichtlichen Einigung mit einigen Betreibern seien Daten wie Server-Logdateien an Vertreter der Filmindustrie übergeben worden.
[heise online] |
RSS-Feeds von Zeitungen
| Deutschsprachige Zeitungen bieten bereits mehr oder weniger flächendeckend RSS-Feeds an, die sich z.B. dieser Liste (PDF, 20 S.) entnehmen lassen. |
BauGB Frage
| Was ist eigentlich aus dem ergänzenden Verfahren nach § 215a BauGB geworden? Sind die Heilungsmöglichkeiten jetzt irgendwo anders untergekommen? Fragen über Fragen (nun gut, eigentlich nur eine) und kein Battis/Krautzberger/Löhr. |
Hauptschulen außer Konkurrenz?
| Scheuen manche Bundesländer den kritischen Blick der Öffentlichkeit auf ihr Schulwesen? In der neuen Pisa-Studie für Deutschland sollen offenbar nur die Ergebnisse der Gymnasien so dargestellt werden, dass ein Vergleich zwischen den Bundesländern möglich ist. Die anderen Schultypen sollen dagegen nur innerhalb einer landesbezogenen Skala eingeordnet werden. Dann ließe sich zwar erkennen, wie groß der Abstand etwa einer Hauptschule zum Gymnasium dieses Landes ist. Doch ein länderübergreifender Vergleich zwischen den Hauptschulen wäre nicht möglich, meldet der Tagesspiegel. Man muss natürlich wissen, dass Hauptschule nicht gleich Hauptschule ist (von den sozialen Verwerfungen mal ganz abgesehen): Schließlich besuchen in Bayern über ein Drittel aller Schüler die Hauptschule, in Berlin aber nur die (schwächsten) zehn Prozent. Während die Hauptschule in Bayern noch "Volksschule" ist und allgemein anerkannte Vorbereitung (vor allem) auf handwerkliche Ausbildungen ist, stellt die Hauptschule in Berlin eine ganz andere Schulform dar. |
NPD-Chef Voigt wegen Volksverhetzung vom LG Stralsund verurteilt
| Der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt ist in einem Berufungsverfahren vom Stralsunder Landgericht wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das LG sah es am 25.08.2005 als erwiesen an, dass Voigt 1998 in einer Wahlkampfrede in Greifswald zum Hass gegen die etablierten Politiker aufgestachelt hat. Damit sei der Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Die Verteidigung sprach von einem Skandalurteil und kündigte Revision an. Das LG hob mit seinem Urteil einen Freispruch des Amtsgerichtes Greifswald aus dem Jahr 2002 auf.
Mehr dazu bei Beck Aktuell |
Justiz: Vater ohne Sohn
Seither versucht Kazim G., der seine Integration in den deutschen Alltag intensiv betrieb, vergeblich, seinem Sohn ein Vater zu sein. Was sich aber auf dem zu diesem Ziel eingeschlagenen Rechtsweg zutrug und bis heute zuträgt, wird vom Sprecher der Landesregierung Sachsen-Anhalts als „ein Komplex abenteuerlichster Geschichten” bezeichnet, in deren Verlauf nicht nur der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, sondern auch das Bundesverfassungsgericht die faktische Wirkungslosigkeit ihrer Beschlüsse zur Kenntnis nehmen mußten. Im ersten Kapitel dieser Geschichten geschah nur, was hierzulande Zehntausende von Vätern (und in geringer Zahl auch Mütter) nach Trennung und Scheidung seit Jahr und Tag erleben.Erschütternder Artikel in der Online-Ausgabe der FAZ (jetzt erst per Mail erhalten) |
Notengerüchte Bucerius Law School
Weil es so schön ist, hier noch ein wenig Futter für die Gerüchteküche:Sebastian Naber hat zwei Luxusprobleme. Erstens: Sein juristisches Staatsexamen hat er mit 11 von maximal 18 Punkten bestanden. Wow, sagen Jurastudenten staatlicher Universitäten. Hm, okay, sagen Nabers Kommilitonen an der Bucerius Law School (BLS). |
Neues aus Hannover
In dieser Diskussion finden sich einige interessante Hintergrundinfos zum Skandal an der Juristischen Fakultät in Hannover, über den jurabilis bereits an dieser Stelle unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft berichtete."Der Dozent lebt eigentlich im Hamburg – doch während der Vorlesungszeit soll er bei einer jungen Frau in Hannover wohnen, die als studentische Hilfskraft für ihn arbeitet und mit der er liiert sein soll. Die Studenten sprechen nur „vom Professor und seiner Süßen“. Gegen seine Freundin wird ebenfalls ermittelt, weil sie für den 51-Jährigen Klausuren verfasst haben soll, die sie anschließend selbst noch schreiben musste. Die Lösungen, so die Staatsanwaltschaft, habe sie in ihrem Freundeskreis verbreitet und so Dienstgeheimnisse verraten.Studierende aus Hannover sagen übereinstimmend, dass es sich um ein mehr als offenes "Geheimnis" handelte. Man fragt sich, wie so etwas so lange gut gehen konnte ... Zum Abschluss noch ein vielsagendes Zitat aus dem genannten Diskussionsforum: "Jeder Student - und erst recht jede Studentin - in Hannover wusste davon. Auch ich hatte Kommilitoninnen, die trotz erkennbarer Geisteskrankheit allein aufgrund blondierten Haupthaares gepaart mit ansprechendem Körpereinsatz überraschende 16 Punkte oder mehr in BGB-Klausuren erzielen konnten. " |
Kleine Drucker für mobile Sofortbilder
| Früher brachte die Polaroid-Kamera Schnappschüsse unmittelbar zu Papier, heute sorgen Digitalkamera und mobiler Fotodrucker für hochwertige Abzüge. Der umständliche Umweg über den PC entfällt, denn Kamera oder Speicherkarten können ganz unkompliziert direkt an den Drucker angeschlossen werden. Noch dazu sind die Drucker leicht zu bedienen und die Fotos müssen nicht nachträglich zugeschnitten werden. Im Vergleich zu ihren großen Brüdern liefern die kleinen Geräte gestochen scharfe Abzüge zu einem günstigen Preis. Das c't magazin.tv stellt einige Geräte vor. |
Ersatzposting
| Lange habe ich an einem nicht ganz freundlichen Beitrag formuliert, dann habe ich diesen schönen Beitrag entdeckt und möchte diesen einfach mal so stehen lassen - schließlich hat sich Uwe ja auch sehr viel Mühe gegeben :-) Ein Zitat sei erlaubt: "Die Jugendlichen bekommen kleine Zettel. Sie sollen auf jeden Zettel ein Wort schreiben: die wichtigste Eigenschaft fürs Jurastudium? Ausdauer, Ehrgeiz, Disziplin haben ganz viele auf ihren Zetteln stehen. Eloquenz, abstraktes Denkvermögen, ein gutes Gedächtnis wenige. Nur zweimal fällt der Begriff Interesse. Als ein Mädchen Teamfähigkeit nennt, folgt allgemeines Staunen und Gelächter. Bei dem Wort Durchsetzungsvermögen staunt keiner."Gegenwärtig sind wieder die Bucerianer (Sommer-Praktikanten der BLS) in den verschiedenen Top-Ten-Kanzleien dieses Landes. Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen, kann ich (auch dieses Jahr wieder) sagen, dass der Unispiegel-Beitrag gewiss nicht übertrieben ist. |
Hergabe für Hingabe?
Ein Jura-Professor der Universität Hannover soll Studenten gegen Geld zum Doktortitel verholfen haben.
...teilt die StA Hannover mit. Manche zitieren auch den SZ-Artikel. Im Forum von Jurawelt wird sogar der Name des Professors genannt. |









